Cltiund^echzigste Note.
(6i) Roms falsche Politik ließ es damals einen Religionskrieggegen die Franzosen predigen-
Der Abbe r und andere Augenzeugen dieser Au-,schweifungcn und Abscheulichkeiten (lauter Leute von un,bescholtenem Karakter) gaben dem ehemaligen Bischof vonPistoja in nachstehenden Briefen, Nachricht hievan.
Der Abbe V schreibt ihm am 26. Oktober 1792 vonRom.
Daß die Eroberung Nizzas und SavoyenS durch dieFranzosen, wobev sie beynahe kein Hinderniß gefunden,in Rom schon die Furcht verbreitet habe, sie möchtenauch bis dahin kommen. Man erinnerte sich mit Zitternder Schimpfworte, die man gegen Frankreich ausgeschüt«tet, uud des Uebels, das man ihnen hatte zufügen wol-len; da man aber einmal da- Geschehene nicht »ngeschc«hen machen konnt«, so bewaffnete man sich.
Derselbe an Ebendenselben, am 21. Dezember.
Nachdem er in mehreren Briefen von den Kriegs-Rüstungen des Papste- gesprochen, welche so groß waren,daß die Hauptstadt des Katholicismus einem Lager glich,und daß daS gute Einverständniß, das damals zwischenFrankreich und Neapel herrschte, dem Papste große Un,ruhe verursachte, der sich gerne auf alle die StreitkrästeNeapels gestützt hätte, um den Franzosen bessern Wider-stand leisten zu können, so fährt er fort: „Der Sekretärdes französischen Ministers in Neapel (der unglücklicheDasseville) ist immer noch hier. Er kommt oft zum Rit-ter Azara, mit dem er lange Konferenzen hat: trotz derBewaffnung des römischen Hofes, achtet man sehr aufdiesen spanischen Minister
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