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die verbrecherischsten Absichten unterlegte, in eine Klassewarfen oder sich so stellten, sondern diese Meinung wurdesogar nach und nach allgemein und volkstümlich, wieder Abbe Mvuton in einem Briefe von Utrecht, unterm2Y. Januar 17Y3 an Ricci schreibt. Es war dieß oas, angenehmste, was für die Dunkelmänner, die Feinde desJanseniSmuS, geschehen konnte ; weil sie, wenn dieser ob-gesiegt hätte, mit Schaudern den Umsturz der Vorurteilesahen, wodurch ihre Herrschaft so lange aufrecht erhaltenworden war; deßwegen benutzte auch der Pabst den Au-genblick, um der jansenistischcn Kirche von Utrecht zu scha-den. Er ließ dem Könige von Dänemark, durch Caprara,apostolischen Nuntius am, Wiener Hofe, eine verläumde-risctze Denkschrift gegen die jansenistischcn Unterthanen die-ses Fürsten, überreichen, und hoffte dadurch daß er sieals Aufrührer schilderte, daß man sie aus ihren Besitzun-gen in Nordstrand vertreiben würde, Besitzungen die ersür römischen Katholiken zu erhäschen wünschte.
Uebrigens gaben die Jansenisten ihren Gegnern ihregehäßigen Beschuldigungen im vollem Maaße zurück. Siebeschuldigten sie aller möglichen Unordnungen, und zumTheil mit Grund; denn diese Gegner waren jederzeitdie Machthaber gewesen, und die Revolutionen sind im-mer nur die unvermeidliche Folge von der Ungerechtigkeitund dem Hochmuth der Machthaber.
Nachdem er ihm Gobels, BischoffS von Paris, unddessen Nachahmer Abschwörung des Christenthums, dieBegehung deS Festes der Vernunft in der Kirche unsererlieben Frauen und das Verbot des katholischen Gottes-dienstes in Frankreich gemeldet, so ruft derselbe Abbe Mvn,ton in einem Briefe von Utrecht am st. Dezember dessel-ben Jahres au«: „Sehet hier Gottes Gericht! Aber es. istgerecht, wenn man den Abfall von dcr Religion, die