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Beigaben.
Sie wollen alle keine GötterDer Erde sein durch Macht und List!
Gesteht's, ihr Neider und ihr Spötter,
Daß dies die Wahrheit ist."
19) Die verbissene Wuth des deutschen Patriotismus jener Tage, den biszur Grausamkeit gehenden Rachegrimm gibt Heinrich von Kleist's Gedicht:„Germania an ihre Kinder" (1809) unübertrefflich wieder. Wir führen deßhalbeinige Strophen an.
„Die des Maines Regionen,
Die der Elbe heitre An'n,
Die der Donau Strand bewohnen,
Die das Oderthal bebau'«,
Aus des Rheines Laubensitzen,
Von der Riesenberge Spitzen,
Chor. Horchet! Durch die Nacht, ihr Bruder,
Welch ein Donncrruf hernieder?
Ist der Tag der Rache da?
Deutsche, muth'ger Kinder Reigen,
Die, mit Schmerz und Lust geküßt,
In den Schoß mir kletternd steigen,
Die mein Mutterarm umschließt.
Meines Busens Schutz und Schirmer,
Unbesiegtes Marscnblut,
Enkel der Kohortenstllrmer,
Römerüberwinderbrut!
Chor. Zu den Waffen, zu den Waffen!
Was die Hände blindlings raffen!
Mit dem Spieße mit dem Stab,
Strömt in's Thal der Schlacht hinab,
Wie der Schnee aus Felsenriffen:
Wie auf ew'ger Alpen Höh'nUnter Frühlings heißen KüssenSiedend auf die Gletscher geh'n:
Katarakten stürzen nieder,
Wald und Fels folgt ihrer Bahn,
Das Gebirg hallt donnernd wieder,
Fluren sind ein Ozean.
Chor. So verlaßt, voran den Kaiser,
Eure Hütten, eure Häuser,
Schäumt, ein uferloses Meer,
Ueber diese Franken her!
Alle Triften, alle StättenFärbt mit ihren Knochen weiß!
Welchen Rab ' und Fuchs verschmähten,
Gebet ihn den Fischen preis !
Dämmt den Rhein mit ihren Leichen,
Laßt, gestäuft von ihrem Bein,
Schäumend um die Pfalz ihn weichenUnd ihn dann die Gränze sein!