Grster Abschnitt.
Von den thierischen Haaren, von derWollein mancherlei Betrachtungen, und von derenVerararbeitung zu Garn und rein wollenerWaare.
Erste Abtheilung.
Von den thierischen Haaren überhaupt, und von derWolle in mancherlei Betrachtungen.
tz. 22.
von den thierischen Haaren überhaupt.
Die gütige Natur hat die äußere Haut der mei-sten Säugthiere mit einer rauchen Bedeckung versehen,die sie gegen Kälte sichert, und welche man im Allge-meinen Haare zu nennen pflegt. Untersucht manein solches Haar mit einem Mikroscop, so bemerktman zwar keine Ungleichheiten daran, indessen sinddie Oberflächen der Haare doch keineswegs glatt; siescheinen vielmehr von der Wurzel an nach den Spitzenzu entweder aus Schuppen, wie die Haut der Fische,oder wahrscheinlicher aus über einander gereihten Rin-gen, wie die Hörner der Thiere, zu bestehen; und indieser sonderbaren Construction ist wahrscheinlich dieihnen eigene Disposition zur Filzung zu finden.