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4) Die Kopfwolle, die vom vordem Theiledes Kopfes, ist kurz, grob, oft sehr unrein und zer-stoßen.
5) Die Bein- oder Fußwolle, vom unternTheile des Schenkels und der Schulter, ist wie dievorige beschaffen.
6) Die Wolle am untern Rande der Schulternund der Seiten findet man gewöhnlich durch das Lie-gen des Schafes gedrückt und gefilzt; auch scheint sieetwas kürzer zu sein, doch sind die Flocken nicht wieunter dem Bauche, in ihrem Wüchse platt gedrücktoder in Unordnung gebracht.
7) Die Wolle des Rückgrates, welche sichoft durch eine größere Feinheit von der an den Len-den unterscheidet, verringert sich gewöhnlich von demBuge an bis an das Kreuz, und die, welche dasletztere bedeckt, ist noch um einen Grad geringer, undwird immer schlechter, so wie man sich dem Schwänzenähert. Wenn man aber von dem Kreuze auf dieFläche der Schenkel und auf ihrem äußeren Randeherab geht, welche Theile man gemeiniglich unter demNamen Hosen begreift, so findet man auf dem Ober-theile dieser Fläche, weil das Schaf darauf liegt, eineplatte Wolle, welche länger ist, .als die an anderenStellen des Pelzes.
8) Die Wolle an den untern Theilen desHalses ist ein wenig feiner als die an der Brustund der an den Lenden gleich.
tz. 43.
Die Wolle kommt aber am wenigsten von deneinzelnen Körpertheilen getrennt in den Handel, son-dern meistens als Pelz, und dieser entweder in natür-licher Beschaffenheit oder gelesen und sortirt.