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Schlagen auflösen lassen, und beim Sortiren mit derScheere abgeschnitten werden müssen (tz. SS. u. SO.),wenn man kein knotiges Garn bekommen soll. Dieseüble Beschaffenheit der Flocken solcher Pelze wird ge-rade auf den feinsten Schafen und vorzüglichstenSchäfereien am meisten angelroffen, wo doch die größteSorgfalt auf die Sauberkeit der Schafe gehalten wird.Dieser Fehler fällt aber nicht vor, wenn die Schafein Leinwand eingenähet werden.
tz. 46.
Der Pelz mit spitzigen Flocken ist säst so be-schaffen, wie der Pelz eines Lammes von 14 Jahr,das noch gar nicht geschoren worden ist. Die Flockensind zwar in der Länge einander sehr gleich, hängenaber am Ende nicht an einander. Und das Ansehendieses Pelzes ist nicht von der Art, daß man einUrtheil über dessen Werth fällen könnte, wie bei denbeiden ersteren.
Uebrigens kann ein Pelz nur dann als genugsamveredelt betrachtet werden, wenn ^ seines GewichtesPrimawolle erster Güte giebt, und das übrige Fünf-theil aus ^ guter Wolle und 4 schlechter oder Ab-gang besteht.
tz. 47.
L. Von der ein- und zrveischürigen oder Som-mer- und Winterwolle, deren Eigenschaftenund Anwendung.
Wir haben schon oben erwähnt, daß die Schafevor ihrer Veredelung fast überall jährlich zwei Mal,