ist, so daß sich jene Salze darin noch nicht haben er-zeugen können, beim Waschen der Wolle und beimWalken wollener Waare keine gute Wirkung thun,und daß das Spülen und Waschen der Wolle in har-tem Wasser nicht anwendbar sein kann. Dieser Ge-genstand ist sür die Fabrikanten wollener Waare vongrößerer Wichtigkeit, als wohl mancher derselbendenken wird.
tz. 75.
c) Obgleich die obige Methode, die Wolle zu wa-schen, die wohlfeilste sein mag, und daß in der Thatauch keine bessere und wohlfeilere zu empfehlen seinmöchte, so mußte man doch darauf bedacht sein, einReinigungsmittel sür die Wollen- und Garnwäschereiausfindig zu machen, welches in Ermangelung desfaulenden Urins als Surrogat zu betrachten ist, undwie folgt bereitet wird.
Bereitung einer Art Soda- und Kalileike.
Man laßt sich einen Aescher mit doppeltem Bodenmachen, von denen der obere mit einer großen MengeLöcher versehen sein muß, deren ein jedes ^ Zoll imDurchmesser weit sein kann, und welche mit einerSchicht Stroh bedeckt werden, damit sie hernach durchdie Asche nicht verstopft werden können. Dicht überdem untern Boden wird ein Loch eingebohrt, unddieses mit einem hölzernen Hahn versehen, um dieLauge dadurch abzapfen zu können. Zwischen denbeiden Böden wird ein hölzernes Kreuz, das untenausgeschnitten sein muß, gelegt, auf welchem der obereBoden zu ruhen kommt, so daß ein Zwischenraumvon 4—5 Zollen entsteht, in welchem die Lauge sichansammeln kann.