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wenn der Schußfaden beim Durchschnellen des Schüt-zens zerreißt und beim Umtreten der Faden an denvorherigen zu liegen kommt. Dieser Fehler wird ineinem Meisterstücke mit 74 SL. bestraft.
Sechstens Schleuderlinge. Diese entstehen,wenn mehrere zusammen verwickelte Schußfäden, wel-che entweder aufgespult sind, oder sich auf ein Malvon der Spule während des Webens abziehen, ausUnachtsamkeit mit eingewebt werden, wodurch, wennman sie später herauszieht, dünne Stellen entstehen.Dieser Fehler wird im Meisterstücke mit 14 Sgr.bestraft.
Ob diese erwähnten Fehler überall mit diesenStrafen belegt sind, das ist uns unbekannt, aber ineinigen Fabrikstädten finden sie statt; und wenn dieFehler so häufig vorkommen, daß die Strafe 2 Thlr.übersteigt, so ist das Meisterstück verwerflich, undes muß ein anderes verfertiget werden.
§. 170 .
Vom Noppen des Tuches.
Nachdem das gewebte Tuch vom Wirkstuhle ge-zogen und getrocknet worden ist, wird es über einelange Tafel gezogen und dabei untersucht, ob Knöt-chen darauf zu sehen, Schleuderlinge, Strohgenisteoder dergleichen Unreinigkeiten mit eingewebt sind.Sollten nun solche Unreinigkeiten, wie auch dünneStellen, zu sehen sein, so werden die Knötchen mitdem Nopp eisen abgezwickt, das Geniste und dieSchleuderlinge heraus, die Fäden der entstandenendünnen Stellen zusammengezogen, und auf diese Weisedas Tuch durchgängig auf beiden Seiten genopptoder gereiniget. Während dieser Arbeit wird das Tuchmit einem dazu bestimmten Kehrbesen öfters abge-kehrt und dann gewalkt.
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