ISA
höchst vorthtilhaft aus. Die Dämpfe werden in einemin der Nähe der Maschine aufgestellten Hochdruckdampf-kessel entwickelt.
h. 206.
Vom Llötsen oder Entblöksen der Tuche vonkuttrrigen und andern unreinen Theilen.
Ungeachtet das Tuch vor der Walke durch dasNoppen (§. 176.) von vielen Unreinigkeiten befreitwird, so ist es doch nicht möglich, alle zu beseitigen.Nach dem Pressen wird immer noch etwas von denfeinen futterigen Theilen, welche sich in der Wolle be-fanden, von baumwollenen oder leinenen Fäden, dievielleicht darein gekommen und ungefärbt gebliebensind; desgleichen von feinen Knötchen des Garns ge-sehen. Es ist auch nicht anders möglich, denn wollteman diese Arbeit gleich verrichten, sobald das Tuchausgeschoren ist, so würde der wahre Zweck nicht er-reicht werden; denn nach der Presse würde man im-mer noch dergleichen Unreinigkeiten erblicken. Hataber das Tuch die erste Presse bestanden, so bekommtes ein ganz anderes Ansehen und dann gewahrt manalle Unreinigkeiten um so deutlicher.
tz. 207.
Zu dieser Arbeit bedient man sich eines sogenann»ten Blöß-Eisens, welches aber anders geformt ist, alsdas oben erwähnte Nopp-Eisen (tz. 176.). Dieses In-strument ist circs 4 — 5 Zoll lang, besteht aus zweieben so langen schmalen, eine Linie starken geschmie-deten, gehärteten Eisenblechen, die an den Hintern En-den höchstens 4 Zoll breit und so zusammengeschweißtsind, daß sie an den offenen Enden 4 Zoll aus ein-ander stehen und dadurch eine gewisse Spannkraft be-