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pretur, welche nach Umstanden das Sengen, dasAuswaschen unter Waschhämmern, das ScheerenmitHandscheeren oderScheermaschinen, wie beimTuche,das Steifen (Appretiren im engern Sinne) mittelstLeimwassers, das Kamen (wobei der nasse Stoff, in-dem man ihn mittelst eines einfachen Walzenapparatsüber Kohlenfeuer hinzieht, zugleich trocken und etwassteif wird), das Mengen oder Kalandern, dasGlätten oder Glänzen, das kalte oder warmePressen begreift. Welche von diesen Zubereitungenin jedem einzelnen Falle angewendet werden, hängtvon der Art des Stoffes und von den Forderungender Mode in Betreff des äußern Ansehens ab. DasFärben und Drucken der Kammwollzeuge wird weiterunten erörtert werden.
Uebrigens können wir im Nachfolgenden nur dieHauptarten der verschiedenen Kammwollstoffe anfüh-ren, weil wir sonst zu weitläuftig werden würden.Ein Paar Fälle, wo Kammgarn mit Streichgarn ge-meinschaftlich verarbeitet wird, sind bereits bei Gele-genheit namhaft gemacht und kommen daher nichtwieder vor. Wir gedenken ») der glatten Kamm-wollzeuge; b) der geköperten; e) der gemusterten;ä) der sammtartigen und e) anhangsweise der Tep-piche.
tz. 242.
a) Glatte Stakte.
1) Kamelott, Kammlott, Kette und Schußvon Kammgarn; erstere zweifädig gezwirnt, letztereeinfaches Garn. Die Appretur besteht in Kamen,Mengen und Pressen, oder in Kalandern und Pressen.
2) Der Perkan, Berkan oder Barakan,enthält Kette von sehr fest zweifädig gezwirntem undSchuß von drei- bis sechsfädig gezwirntem Kamm-