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ten rhönernen Topf oder Krug gegossen, Pfundgedrehtes oder geraspeltes reines Zinn auf ein Malzugesetzt und das Gefäß aus heißen Sand oder inglühende Asche gesetzt, und zwar so lange, bis allesZinn aufgelöst ist. Man setzt dann der gewogenenAuflösung noch so viel Wasser zu, bis das Ganze2 Pfund wiegt, und verwahrt sie nun in einem gutverstopften Glase zum Gebrauch auf. Diese Zinn-auflösung wirkt mit der im folgenden Paragra-phen beschriebenen, wenn sie in gleichen Quantitätenangewendet wird, völlig übereinstimmend; hat abernoch den Vorzug vor derselben, daß sie viel wohl-feiler und bei ihrer Zubereitung kein Umschlagenzu befürchten ist.
h. 325.
Von der lalpeterkalzkauren Zinnauklötung.
In einem dergleichen Gefäße, wie oben, mengtman z. B. 20 Loth Salpetersäure und 16 LochSalzsäure unter einander. In diesem Gemengelöst man 6 Loth gedrehtes Zinn oder Zinngranulenauf, doch mit der Vorsicht, daß man nur kleine Quan-titäten Zinn nach und nach und nicht eher eine an-dere hinzusetzt, bis die vorhergegangene aufgelöst ist.Das Gefäß, worin die Operation vorgenommen wird,muß nur leicht verstopft oder zugedeckt sein, und wenndie Auflösung geschehen ist, so setzt man derselben 22Loth reines Flußwasser zu und verwahrt das Ganzein einer wohlverstopsten Flasche zum Gebrauch auf.
§. 326.
Sehrveselkachkaures Zinn.
Eins der allerbesten Befestigungsmittel der Pig-mente (§. 328.) und ganz besonders des Blauholzes