dazu bestimmten Haken um, bis sie alle durchnäßt ist,und bringt sie nun in ein subtiles Kochen, und erhältsie 2 Stunden lang darin. Dann kühlt man denKessel ab, nimmt die Wolle heraus, läßt sie kalt wer-den, bringt sie in Körbe und spült sie erst den an-dern Tag.
tz. 444.
Das Ausfärben im waubade.
Nach dem Ansiedm füllt man den Kessel, wor-in lvo Pfund Wau eingespannt sind, mit Wasserund kocht ihn des Abends noch aus. Des Mor-gens fängt man den Wau heraus, bringt die gespülteWolle hinein in das noch handheißeWaubad, haktsie sub-til und öfters um, macht Feuer unter den Kessel, sodaß es binnen 2 Stunden erst kocht, und wenn essein kann, so laßt man die Wolle über Nacht darinliegen, daß sie sich abkühlt, dann wird sie herausge-nommen, man läßt sie kalt werden und spült sie.
Anmerkung. Die Wolle kann auch mit denübrigen gelbfärbenden Substanzen und ganz nach denVerhältnissen berechnet, wie bei der Garnfärberei an-gegeben worden, gelb gefärbt werden; nur muß sienach den oben angegebenen Regeln (H.394.) angesot-ten und ausgefärbt werden.
Auch kann -die auf diese Art gelbgefärbte Wolledann in der Jndigküpe grün gefärbt werden, nur darfdie Wolle nicht mit Quercitronrinde gelb gefärbt sein.
§. 445.
Gelb mit Gelbholz.
Auf io Pfund Garne.
Um ein starkes Gelb zu erhalten, kocht man 4Pfund Gelbholz in einem Säckchen und im Kessel 1