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Zehnte Abtheilung.
Von den grünen Farben auf Wolle, Garne, Tuch« undZeuge.
§. 464.
Ein tchönes Küpen-Grün.
Auf 36 Pfund Lodcntuch oder Wolle.
Man bestellt einen Kessel mit Wasser und kochtdarin einen Sack mit 13 Pfund Gelbholz 1 Stundelang aus, bringt eine Lösung von 1 Pfund Tischler-leim hinein, um den Gerbestoff nieder zu schlagen,und löst hernach 5 Pfund Alaun, I Pfund Weinneinund L Pfund Kochsalz darin auf, kühlt das Bad ab,bringt die W aare hinein und läßt sie 2 Stundenlang kochen.
§. 46S.
Zweites Färbebad.
Es wird ein frischer Kessel bestellt, 33 PfundWau nebst 4 Pfund Kochsalz I Stunde lang darinabgekocht, und die Waare darin 2 Stunden lang ge-kocht. Alsdann wird die Waare herausgenommen,verkühlt und im Flusse sehr rein ausgespült.
tz. 466.
Dritte Operation.
Alsdann wird die gclbgefärbte Wolle nach8 89». und das Lodentuch nach h. 4t>6. so lange inder Jndigküpe geblaut, bis sie eine so schöne grüneFarbe angenommen hat, als wie sie nach dem Mu-ster verlangt wird; auch probirt man sie, in Hinsichtder Walke, nach h. 4l9. Nr 4. Alsdann werden dieWolle und das Lodentuch ausgespült.
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