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handheiß, löst 24 Loth Zinnsalz in 18 Loth Salzsäureund gießt es in das Krappbad, bringt die Garnehinein, bearbeitet sie 4 Stunde lang, bis sie feuerrothaussehen, nimmt sie heraus und spült sie. Nun fülltman einen frischen Kessel mit Wasser, erwärmt es bis50° L., gießt etwas Blauholzbrühe hinzu, bringt dieGarne wieder hinein und bearbeitet sie so lange, bissie braunroth sein werden; dann werden sie verkühltund gespült.
Nimmt man der angegebenen Substanzen nochmehr, so wird das Rothbraun dunkler und im Ge-gentheil lichter, als das Rec. besagt.
tz. 493.
Kakkeebraun mit Indigauklötung und Fer-nambuk, auk 19 pkund Garne.
Man kocht 2^- Pfund Gelbholz aus, löst 2 PfundAlaun und 12 Loth Weinstein darin, kühlt das Badab, gießt so viel Jndigauflösunq hinzu, daß ein schö-nes Grün erhalten wird; nun hängt man die Garnehinein, handirt sie bis zum Kochen, läßt sie 2 Stun-den kochen, und wenn sie recht ins Gelbe spielen sol-len, so setzt man noch etwas Curcumä zu, welchesauch früher geschehen kann; dann werden sie heraus-genommen, verkühlt und gespült. — Dann bereitetman ein Fernambukbad nach tz. 431. und färbt dieGarne eben so, wie dort gesagt wird, aus und nichtanders; darauf werden sie verkühlt und gespült.
8 - 494.
Oliven- und Zimmtbraun, auklOPkd. Garne.
Beide Farben werden nach der obigen Angabebehandelt und bloß dunkler oder Heller grün gefärbt,rein gespült und in einem dergleichen Fernambuk- oderRothholzbad, wie das obige (tz- 431.) handwarm und