Buch 
Anleitung zum Selbststudium der Geologie : nach dem Book of Science / von Karl Hartmann
Entstehung
Seite
327
JPEG-Download
 

Bon b. unteren gefchicht. rc.GebirgSarten. 32-

unmöglich; denn wir sind nicht im Stande, richtige Be-griffe über die Menge und die verschiedene Structur derzuerst erschaffenen Thiere zu erlangen, da die Erhaltungihrer festeren Theile stets von sehr verschiedenen Umständenabgehangen haben muß, und man nicht annehmen kann,daß diese sehr günstig während eines Zustandes gewesenseien, in welchem Gneis, Glimmerschiefer und andereGesteine der Art gebildet wurden.

Siebenter Abschnitt.

Von den unteren geschichteten oder verstei-nerungslosen Gebirgsarten.

Syn. Metamorphische Gebirgsarten, Urgebirgsar-ten (zum Theil).

Wir sind nun zu jenem früheren Zustande unseresPlaneten gelangt, in welchem, so weit unsere Kenntnissereichen, weder thierisches, noch Pflanzenleben auf seinerOberfläche vorhanden war. Der Geolog muß hier, stattim Geiste durch Wälder und über Länder und Meerezu gehen, seine Aufmerksamkeit auf die Gesetze richten,welche die unorganische Welt regieren, da er hier nurmit Massen unorganischen Ursprungs, ohne irgend vor-handene Spuren organischen Lebens, zu thun hat.

Über die Ursachen, welche Gneis, Glimmerschiefer undandere ähnliche Gesteine hervorgebracht haben, find bisjetzt erst wenig Untersuchungen angestellt worden. Namenfür die verschiedenen Gemenge und verworren krystallini-schen Gesteine haben wir in Menge; aber eben dieseMenge verschiedenartiger Namen haben zur Verwirrungdes Gegenstandes nicht wenig beigetragen.

Eine regelmäßige Aufeinanderfolge dieser Gesteinsar-ten findet nicht statt. Sie wechseln nicht allein grLßten-theils mit einander ab, sondern gehen sowohl in einan-