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Anleitung zum Selbststudium der Geologie : nach dem Book of Science / von Karl Hartmann
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344 Von den ungeschichtetcn oder massigen

Die beiden Granitmaffen des Harzes durchschneiden dasStreichen der Thonschiefer- und Grauwackenschichten bei-nahe rechtwinkelig *). Hier kommen an der Roßtrappe

, -

und am rehberger Graben Granitgänge als Ausläufer inThon- und Grauwackenschiefer vor. Ausgezeichnet sindferner noch diese Gänge im Erzgebirge, zu. Aue bnSchneeberg, im Gneise, und im Schwarzwalde bei Geri-bach, ebenfalls im Gneise. Berühmt wegen der vielmdarrst vorkommenden Mineralien sind die Granitgänge imGneis bei Finbo, Falun, Mterby, Wexholm in Schwe-den ; es finden sich auf ihnen: Turmalin, Granat, Orthit,Albit, Gadolinit, Tantalit, Uttrotantal, Iltrocerit, Ce-roryd, flußsaures Ceroryd, Zirkon, Smaragd, Topas,Flußspath, Zinnstein und gediegen Wismuth.

Die Thonschiefer- und Grauwackenschichten sind in der !unmittelbaren Nähe des Granits und seiner Gänge ge- ,wöhnlich verändert; die Schichtung ist undeutlich, ver-

Siehe obenstehenden ideellen Durchschnitt des HarzeSdurch das Brockengebirae: » die Granitmaffe des Brockens;b, b Thonschiefer, den Granit unmittelbar umqebend; c,o Ue-berqangskalk; <1,6 Grauwackenschiefer; e, e alter rolher Sand-stein; k, k Kohlenkalkstein; Gyps; I>,d bunter Sandstein;i,i jüngerer Typs > j,j Muschelkalk; i-,1; Alluvialablagerunge».