i. Astronomie.
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nung, ali Casstni, »ergl. la Lande Astron. art. 2191-93. ; an«feste theilten feie Luft in Schichten von verschiedener Dichte,und bestimmten feie Veränderungen, feie feer Strahl beymDurchgänge durch alle diese Schickten leide. Nach letztererMethode hat Srmvson mitHülfe des höher» Calculs ein allge«meines Gesetz der Refraction gefunden, vergl. la Lande Aftron.art. 2194*2205., welches hier historisch angezeigt werden soll.
8. 29. Regel: Setzt man den Abstand eineSSterns vom Scheitel — a, die Refraction = (: soverhält sich, nach Simpson und Bradley, die Refra-ctio» für jede Höhe, wie tang (8— 3 s).
Anmerkung. Betrögt feie Refraction nicht über z Mi«unten, seist taug a von tang (a — zk) nur wenig unterschie«den; daher ckav für Höh-n von 20 Grad und drüber blostang a für die Verhältniß der Refraktion setzt. Für Höhen un«ter 20 Grad aber muß man tang (a — 3 s) beybehalten, undfür jede Höhe nur vhngcfährf aus schon gegebenen Tafeln ueh«wen, E um f genau zu berechnen. In beyden Fallen brauchtblos für eine Höhe die Refraktion genau bekannt zu seyn.
§. zo. Exempel. Nach genauen Bestimmun«gen sey die Horizontalrefraction 33', deren dreyfachesi° 39' beträgt, daß also für den Horizont 90° — 3 s— 88° 21'.
1) Für die Höhe von 45°, für die nach den Tafelnf etwa 1' beträgt, ist «— 3 f= 44 0 57'. Man set«ze daher nach §. 29. tang 88° 21': tang 44° 57' =33':f. Demnach ist
log 33 — 1,5185139
log tang 88° 2t' — 11,5405186
0 , 97799 ?^ — II
log tang 44 ° 57 '— 9 , 99924-0 _
10,9772373— 11
gibt f — 0,9489z'— 57" für die Höhe von 45 Grad,welches auch kommt, wenn man nach §. 29. Anmerk»blos rang 45 V zum Verhältniß der Refraction an-nimmt.