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Cursus der angewandten Mathematik oder der physisch-mathematischen Wissenschaften / verfasset durch Johann Friedrich Lorenz
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Theorie der Sexagenalrechnung.

§. s. Erklärung. Theilt man das Ganze in60 Theile, und jeden Theil wieder in 62, und so im»merfort: so erhält man sechzigtheilige Brüche,fractione! skXagelimaiek. Zahlt man das Ganze nach60 oder Schocken, sexagenas, und diese wieder nach60, und so immerfort: so entstehen Sexagenalzah«t e n, numeri sexagenales.

Anmerkung. Auf diese Art werden die Stunden, auchdie Grade der Kreisbogen, in Minuten, Secunden, Tertien

x 1

«. s. w. eingetheilt, wo 1 Minute; i Secunde ;

60 60 3

i

1 Tertie der Stunde, oder des Grades, ist. Auch

60 3

kann man die Stunden, oder die Grabe, nach Schocken,Schocken von Schocken, und Schvckschocken von Schocken auf,zählen.

§. II. Zusatz i. ' Bezeichnet man nach (Allgem.Arithm. §. 14.) für die sechzigtheilige» Brüche

, u. s. w. durch 60 ,60 ,60 r

VQ" 6o-

sv müssen die einzelnen Sexagenalzahlen, die Schocke,

die Schocke von Schocken u. s. w. durch < 5 o°, 6 o l *

60 2 bezeichnet werden. Alle diese Sexagenalzahlen sinddaher als Potenzen der Zahl 60 entweder mit positiven,oder mit negativen, Exponenten anzusehen, deren Coeftficienten aber die Zahl 59 nicht übersteigen dürfen. ZurAbkürzung kann man auch über die Coefsizienten blos

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