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2 (1838) Zweiter Theil, den Wasser- und Hochbau enthaltend / von J.M. Voit
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ist, um die Geschwindigkeiten bis auf das Grundbett zufinden, so beobachte man die Geschwindigkeiten an der Ober-fläche des Wassers und berechne dann die mittlere Ge-lchwindigkeit für jede Tiefe.

§. 20 .

Um also die durch das Querprofil ^861) l'ali. I.^'8- 1. in einer Sekunde strömende Wassermenge zu fin-den, theile man das Querprofil in mehrere Abtheilungen,beobachte an der Oberfläche bei K 6 6 U die Geschwin-digkeit und messe die dazu gehörige Tiefe 8 I>, b 8 , 6 6,H t. Alsdann kann die mittlere Geschwindigkeit für jedenvertikalen Streifen, und hieraus die Wassermenge aus fol-gende Art gesunden werden.

Wenn z. B. bei einer Ausmessung die Weiten ^ K— 4 Ruthen, L b' - 8, k 6 - 8. » « - 8, undUll — dergleichen, und die Tiefen L I) — 5 Fuß,* b — 8, 66 — 11, 11 t — ? Fuß gefunden sind;wenn ferner die Geschwindigkeiten der Oberfläche bei L^ 2,^r, bei t — /z,3, bei 6 — /»,2 und bei bk — z,1Fuß beobachtet sind, so kann die mittlere Geschwindigkeitnach dem vorher gefundenen Ausdrucke für jede zugehö-rige Tiefe gefunden werden.

Theilt man alsdann die Weite 8 6,66, 6 6 ingleiche Theile, und ziebt die Vertikallinien äK, ee,k K und multiplizirt den Inhalt jeder Flache, wie «I k,«leek, « 11, e, 18t, mit der dazu gehörigen mittlen

Geschwindigkeit, so gibt die Summe aller Produkte diegesammte Waffermenze, welche durch den ganzen Quer-schnitt abgeführt wird.

Es sei der Inhalt von — /HO m Fuß.

» . . . », »leeli — 708 —

ekki« — 105(1 — —

18 t. - 672 - -

und die berechneten mittlen Geschwindigkeiten.