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menkunde selbst nicht Bezug haben, sind hier weggelas-sen. Bei denjenigen Künstlern aber, von welchen dieoben erwähnten Umstände nicht auözumitteln waren, ist»kurz gesagt, welche Künstler nach ihnen, oder nach wel-chen sie selbst arbeiteten. Da der Zweck war, ein um-fassendes aber doch portatives Lexikon zu geben, so mußteauf jene kurze Fassung Bedacht genommen werden. ESsollte ja dem Gedächtniß des Kundigen in der Kunstge-schichte nur zu Hülfe kommen, und diejenigen, welchenähere Belehrung über die Künstler zu erhalten wünsch-ten, nach Enträthselung ihrer Monogrämme, hinweisen,unter welchen Namen sie in andern Kunstbüchern weitereNachrichten aufzusuchen haben. Wozu also eine weit-läufige Angabe der Werke, auf welchen sich die Mono-gramme befinden, wozu weitläufige Nachrichten über dieLebensverhältnisse der Künstler, welche die eigentlichender Kunstgeschichte angehörigen Werke ohnehin ausführ-lich enthalten?
Mein Streben gieng vorzüglich dahin, das Auf-suchen möglichst zu erleichtern, daher nicht nur keineUnterabtheilungen, wie z. B. in bekannte, unbekannteund zweifelhafte Monogramme, statt finden durften,sondern auch die abgekürzten Namen unter die Mono-gramme eingereiht werden mußten. Eben deshalb istdie Ordnung rein alphabetisch, wie es sich von einemLexikon ohnehin versteht. Die zusammengesetzten undhäufig sehr verschlungenen Monogramme find nach demersten, links hervorstehenden Buchstaben und den darauf
folgenden geordnet; so z. B. findet sich E unter C. AF.,unter C.V.P.B.F., unter G.F.S.,