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Die Monogramme sind am Ende meistens in Holz-schnitt beigefügt. Es sind darunter sowohl mehrere, welchevor ihm noch uicbt bekannt waren, als einige, die er zuerstauflöste. Die dritte umgearbeitete Auflage dieses Maler-Lcrikons, welche ich selbst besorgte, erschien 1830 in dersel-ben Verlagshandlung. Ich konnte aber den Verleger nichtdazu bewegen, daß er das Verzeichniß der Monogrammewegließ, weil es zu unvollständig ist. Denn es hätte dannbei jedem Künstler, von welchem die"Sprache im Lerikonist, auch sein Monogramm, wenn er ein solches geführt hat,gegeben werden müssen. Vielmehr schob er dieselben, ohnedaß ich es wußte, sogar in den Tert ein, weshalb nichtselten Unrichtigkeiten und überflüssige Wiederholungen ent-standen. Auf dem Titel sieht zwar:. Zweite Auflage; dochsollte es dritte Auflage heiffen, indem die erste zu Regens-burg 1779 erschien, und die obengcnanntc vom Jahre 1796die zweite ist.
Zwei hübsch gestochene Monogrammcntafcln, auf wel-chen sich auch Zeichen spanischer Künstler befinden, sind indem fleißigen Werke:
Oi^ionario dei Pittori dal rinascimento delle belleArti fino af * 8 oo. Milano j8j8. 8 . 2 Bde.von Stcfan Ticozzi beigefügt. Monogramme kommenauch vor in:
M. C. J. Roland le Vyrolis: Dictionnaire d’Ar-chitecture Civile, et Moderne. Paris 1770 . 4.3 Bände.
Eine zweite Ausgabe dieses Werks erschien zu Paris
1780.
Diejenigen Schriftsteller, welche über Holzschnitte,Kupferstiche rc. schrieben, nahmen schon ftühcr und auchmehr auf die Monogramme der Künstler Rücksicht, alslenc, welche über Malerei schrieben. Nach den schon ange-führten Behaim und Marollcs, kommt SigmundJacob A p i n. Dieser gab cilf Kupfcrtafeln mit Mono-grammen zu seiner