ä8 affaibliren.
lassend. — Flffabilität, Freundlichkeit, ^Htecablassuug. i
affaibliren (franz.), schwächen. — jaffaiblirt. geschwächt. — Affalblisse-,»e»t (sprich: Affäblissemang), >Schwächung, Entkräft,tilg, Schwäche.
Affaire (franz. sprich: Affähre),Sache, Angelegenheit, Geschäft; Handel,Streitsache; Scharmützel, Gefecht. — Da-her: atkswe ä'aiuoue, ein Liebeshandel."alpuire ä'boniien»', eine Ehrensache. —tx»»>»!! ä'.ikt.äre, Geschäftsmann, Geschäfts-führer. — affairirt (->ir->wäl, geschäftig,den Geschäftigen spielend.
affamirt (franz.), heißhungrig.
Affect (lat->, heftige aber vorüberge-hende Gemüthsbewegung; Aufwallung;Wärme, Hitze, Heftigkeit, g. B- Mit Af-fe ct rede», d. h. mit Rührung, mit Wärme,mit Empfindung sprechen. ES kann aberauch heißen: Mit Heftigkeit, mit Hitze re-den. — Affectatio», Ziererei, unnatür-liche und abgeschmackte Nachahmung, ge-zwungenes Wesen. — affectiren fiel, ge-zwungen benehmen, den Schein von etwasannehmen, sich verstelle», zieren, etwas er-künsteln. — affectirt, geziert, gekünstelt,gezwungen, abgeschmackt, unnatürlich. Z.E. ein affecrirter Mensch, d. h. einer,der in seinem Reden und Betragen, oderauch in seinem Gang etwas Steifes, Ge-zwungenes , Geziertes und Unnatürlicheshat. — Affectisn. 1) Erregung, An-wandelung, Erfahren eines Eindruckes (vgl.afftciren); auch Abweichung vom Nor-malzustände, krankhafte Neiznng. 2. Zu-neigung. Z. B- Er hat große Affectionfür mich, d. h. er ist mir sehr wohl gewo-gen. — affectiomrt, zugethan, gewo-gen , ergeben, wohlwollend, gnädig. — ak-keltuoso (ikal. iu der Musik), zärtlich, mitAffect, rührend. (Die Mitte zwischenAndante und Adagio.) — »kw»u»iw--inio, aufs leidenschaftlichste.
Affiche (franz. wird ausgesprochen:Affihsch'), 1. angeschlagener, angehefteterZettel. 2. Nachrichksblatt, Anzeigedlatk,Jntelligenzblatt. — affichir-n, 1. anlief-te». öffentlich anschlage», z. B. ein Gesetz,eine Tafel u. dgl. 2. etwas gleichsam aus-hängen, zur Schau tragen, damit prunken.
asficircn (lat.), 1. einwirke», Ein-druck mache», aufrege»; angreifet,, rühren,
affoibliren.
nahe gehen lassen. — Z. B. Dies affi-cirt meine Sinne, d. h. dies macht Ein-druck auf meine Sinne. Das afficirtiht, nicht kehr, d. h. es greift ihn nichtan, er bleibt ungerührt, kalt, gleichgültigdabei- — asficirbar, reizbar, empfindlich.
affigiren <lat.), anheften, anschlagen.
Affiliation (lat.), Annahme an Kin-des Statt; Aufnahme iu einen geistlichenOrden. — affilüren. an Kindes Stattannehmen; einer K lostergesellschafc einver-leiben; zur Gemeinschaft der Verdienstelassen, die sich ein Orden durch Gebetund andere gute Werke zu erwerben glaubt;zugesellen. — affiliirte, angenommeneKlosterkinder, Klostersohne, Klostertöchier —Sodann auch überhaupt; iu irgend eineGemeinschaft Aufgenommene, Zugesellte,Verbrüderte.
Affinage (frz.). Läuterung der Erze.— Affilierte, t. Läuterungsort; 2. Eisen-draht in Rollen. — afstniren, läutert,. —Affinirrvaffer, Aetzwasser, die Flüssig-keit zum Netzen.
affingire» llak.), andichten, ansinnen.
Affinität <lat.), 1. Schwägerschaft,Verwandtschaft durch Heirakh. 2 Wahl-verwandtschaft, Mahlanziehnng von Stoffe».Z. Aehnlichkeit. Daher auch das Verhält-niß einer bloß zufälligen Aehnlichkeit unterBegriffe», wie wenn z. B. zwei ganz ver-schiedenen Dingen eine und dieselbe Farbebeigelegt wird.
affirmiren llak.), bejahen, bestätigen,bekräftigen, behaupten. Daher: Affir-mation, Bejahung, Behauptung, Be-kräftigung. — affirmativ, bejahenderWeise, bestätigend. (Das Gegentheil ist:Negire» , Negation, negativ.Siehe diese Wörter.) — Affirmative( als Hauptwort mir dem Artikel die), Be-jahungs-Satz, bejahende Meinung.
Affix»iN (lat.), Anhängsel, sprachlicherZusatz, Wortverlängerung. — Affixa(Mehrh.), t. Anhängsel; 2. etwas Angebau-tes, Niet- und Nagelfestes.
Afflictio» llak.), Betrübniß, Trüb-sal. — affiigiren, anfechten, betrübe»,bekümmern, kränken.
affluiren llat.), zufließen, zuströmen. —Affluenz. Zufluß, Zulauf,affoibliren, siehe affaibliren.