Aera.
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Aec<7, -^eca (lat.), Zeitrechnung, dieZeit, nach welcher man gewisse Jahre zuzahlen pflegt; Zeitrechnnngsart von einemgewissen Punkte an.
Aerarium. Aerar llat.), der öffent-liche »der Slaats-Schatz; Staats-Kasse;Schatz-Kammer (cVccaiicun pubttcui»). —strarisch, was den öffentlichen Schatzbetrifft.
Acrobat (griech.), t. Luftwandler- 2.Schwindler. Grübler.
Aerodynamik (griech.), Lehre vonden Kräften der Luft, besonders ihremDrucke.
At-rolith (griech.t, Luftstein, Meteor-stein. So nennt man diejenigen Steine,welche zuweilen aus der Luft auf die Erdefallen. Diese lost mehrere tausend Pfundwiegenden) Erzmassen bestehe» anS Eisen.Nickel. Schwefel, u. s. w. Laplacesucht zu beweisen, dafl sie bei heftigen Aus-brachen von Mondbulkaueu auS denselbenauf die Erde geschlendert werden könnte».Andere halten sie für Bruchstücke zertrüm-merter Planeten. Tue meisten Naturfor-scher glauben indessen, diese Steinmasseuwerden in der Luft durch Einwirkung derElektricität oder chemischer Prozesse gebildet.
Aerologie < griech.). derjenige Theilder Nakuclehre, welcher bo» der Luft undihre» Eigenschaften, auch von ihrer gutenund schlimmen Beschaffenheit nnd ihrenWirkungen auf den menschlichen und andereKörper handelt; die Luftkunde.
Abromaiitie t griech.), eine grundloseKunst, ans der Luft und aus den darin sichereignenden Erscheinungen künftige Dingevorherznsagen. z- E- aus Wind, Wolken,Blitz, Donner n- s- w.
Abrometer lgriech.), Luftmesser, Werk-zeug , wodurch mau die Eigenschaften derLuft untersucht; z. E. Luftpumpe, Barome,ter, Thermometer, Hygrometer. — A> ro-Metrik, die Wissenschaft, das. was in derLust meßbar ist, z. B- ihre Schwere, Ela-sticität < ausdehnende Kraft), Temperatur(Wärme und Kälte), Trockenheit, Zeuch,tigkeit u. dergl. zu messe»-
A<ro»aut (griech.), Luftschiffer. —Ab-rounutik, die Kunst, in der Luft zuschiffe», Luftschiffkunst.
Ai-rophobte (gr.), Luftscheu, d. h. dieSchweizers Wörterbuch.
affabel.
ängstliche Furcht gewisser kränkelnder Perso-nen bor den Einwirkungen der freie» Luft.
nsrophorisch (gr.), luftenthalteud.
Asrostcit (griech.), ac'ro stat i sch eMaschine, Lufcball, Luftschiff, eine Ma-schine . welche, mit brennbarer Luft (Was-sserstoffgas) angefüllt, in die Höbe steigt.—Acrostutik, die Lehre oder Wissenschaftbo» dem Gleichgewichte der Luft, Luft-schwebeknnst. — crerostntlsch, lustschtve-bend.
<>es alt,-,,,,», (lat.). Schulden.
Aescukop, so hieß der Gott der Heil-künde bei den Nömern. (Der griech. Namewar Askiepios.)
Aesop, ein berühmter griech. Fabel-dichter, der mißgestaltet war.
Aesiheterien (griech.), Siunwerkzeuge.— Aesthetik, die Wissenschaft des Schö-ne» und seiner Darstellung, die Theorieder schönen Künste und Wissenschaften. Ge-schmacks-Lehre, Geschmacks-Wisseuschaft. —Aesthetiker, ein Geschmacks-Lehrer, Kunst-philosoph. — ciesthetisch. die Gelchmacks-Lehrc betreffend, kunsttviffenschaftlich; ge-schmackvoll. Ae sth eti sches Gefühl, Schön-heitsgefühl, Kunstsinn.
ststimire», siehe esiimiren.
ac, lichte» circa pectllr (lat., eigentlichdreifaches Erz um die Brust), wird voneinem hartherzige» oder auch schamlosenMenschen gebraucht.
Aestucirium (lat.), Schwitzkasten.
Aetcrcismus (griech.). die Aussprachedes griechischen ^ wiest, nach Erasmus,entgegengesetzt dem Itacismus, oder derAussprache des nämlichen Vokales wie i.
cctar (lat.), das Alter. — -ciatis, seinesAlters. Wird meistens abgekürzt geschcie-
bett! <vl.
Aether (griech.), 1. die obere feineLuft, die Himmelsluft; 2. der Lichtstoff;Z. in der Chemie, eine feine, durchsichtige,sehr flüchtig« und durchdringend riechendeFeuchtigkeit, welche zündbar ist- Z. B-Vitciolächer, PhoSphoräiher. — sttherisch,himmlisch; heiter; scharf riechend.
Aetiokogie (griech.), die Lehre vonden Ursachen der Krankheiten.
affstbel (lat.). der gerne mit sich spre-chen läßt, leutselig, freundlich, herab-2