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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Byganz.

fadenähnliche» Auswüchse mehrer Muscheln,woraus man jetzt noch z. B> in SicilienMuschelseide verfertigt. — Byfsolith,Bergflachs, Strahlstein.

ByZa»Z, ehemaliger Name von Con-stantmopel. — byzantisch, oder byzan-tinisch, Constantinopel und das oströmi-sche oder griechische Kaiserthum betreffend.— Byzantiner, t. griechische Schrift-steller, welche die Geschichte des griechischenKaiserthums behandelten. 2. Münzen dergriechischen Kaiser.

C.

l Diejenigen Wörter, welche man in L.nicht findet, .besonders die meisten anSdem Griechischen herstammenden, sucheman in R. »nd K.)

Labale (franz.), geheime Verbindungz» unerlaubten Zwecken, Geheimbnnd, Ge-heimtinte; Ränke, böse geheime Anschläge.Vgl. Intrigue. - Labaleiimacherund Laballsi, ein Ränkeschmied. — ca-baliren, geheime Iiänke schmieden.

Labane lfranz), 1. Hütte; 2. Schiffs-kammer.

Labaret (fron;, sprich: Kabareh),t. Schenkhans, Weinhans; 2. Theebrek.— Labaretier (sprich: Kabare ttieh),Schenkwirkh.

Labbala (hebr.), eine geheime, durchmündliche Ueberlieferung fortgerflanzte Lehre,bei den Jude», nach welcher alle Dingeals aus dem ewigen UrNcht ausgestrahlt er-scheinen, Geheimlehre, geheimnißvolle Weis-heit. — Labbaiist, einer, der sich mitdieser Lehre und Weisheit beschäftigt. —Labbalistik, cabbalisiische Philo-sophie, eben jene Art zu phclosophiren.

Labinet (fran;.), Rabinet, t. eiukleines abgesondertes Gemach nebe» einemgrößer« Zimmer. 2. Eine kleine, mit Grünüberwachsene Gartenlaube. 3. Eine Samm-lnng von Merkwürdigkeiten, z. B. Mün-zen, Naturalien, Mineralien u. dgl. 4.Ein besonderes Zimmer eines Fürsten oderKönigs, in welchem die wichtigsten Staaks-Angelegenhsiten abgehandelt werden. Da,her: Ca b i n e ts - O rd r e, Cabinets-Minister, Ca b i»ets - S ch l u ß u. s. f.

Cadenz.

— Labinet-Gtück, eine Seltenheit, diewürdig ist, in einem Cabinet aufbewahrtzu werden.

Labochott lfranz. spr.: K a b o sch o n g),ein ungeschliffener Edelstein, vorzüglich einRubin.

Labotage lfranz. spr.: Kab o tah sch'),1. Küstenfabrk, Küstenhandel. 2. Kennt-niß der Küsten. — Labotier < sprich:Kabotieh), 1- Küstenfahrer; 2. kleinesFahrzeug, um die Küsten zu befahren. —cabotire» , die Küsten befahren, Handellängs den Küsten treiben.

Labrlole, stehe Lapriole.

Labv'olet (franz.), ein leichtes einspän-niges Fuhrwerk mit zwei Rädern.

c.^ca ä» ckauplin, lfranz.>, eine gelbgrüneFarbe.

Lacao, die Frucht einer westindischenBohne, aus deren Kernen die Chokoladegemacht wird.

Laeadu, eine Art weißer Papageien,mit einem Federbusch auf dem Kopf, Busch-Papagei.

Lachelot l sprich: Ka sehe loh), La-chalot Lachelotte, der Pottfisch, eineArt Wallfische, mit Zähnen, in deren Kopf«sich der Wallrath befindet.

6acln;t lfranz. sprich: Kascheh), Pet-schaft, Siegel. — cachetice» , versiegeln.

cachiren (franz. sprich: kaschiren),verbergen. — cach« halten , geheimhalten.

Lachst (fr. spr.: Kaschoh), schlechtesGefängniß, Loch.

Lachotterie lfranz. sprich: Kaschot-terih). Geheimnißkrämerei, gebeimniß-volles Wesen bei unwichtigen Dinge».

Lacique, stehe Razike.

lilaclus. Fackeldistel, ein« schöne stachligeTreibhauspflanze.

Ladasier, stehe Rataster.

Ladavev (lat.), 1. ein menschlicherLeichnam; 2. todtes Vieh, Aas. — cada-verös, aasartig, leichenhaft.

Ladeau lsprich: Cadoh), f. ein klei-nes Geschenk, Angebinde; 2. zierlicher Fe-derzug, Schnörkelzng, Schciftverzierung.

Laden; (lat.), (franz. sprich:

Kadangß'), I.der Schlußfall, die Rnn-