cantoniren.
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Canape.
angelegter und zur Schifffahrt brauchbarerFluß, Knnstfluß; 2. die Meerenge zwischenEngland und Frankreich heißt Canal; ö.Mittel, Quelle, Hülfe, wodurch man zuetwas gelangt z z. E- durch was für einenCanal bist d» dazugekommen? d.h. durchwas für Mittel und Wege, oder, wer hakdir dazu geholfen? 4. Säulenrinne, Sau-lenfurche.
Cminp- (franz-), eine mit Rück- undSeitenlehnen versehene, gepolsterte Ruhe-bank, Ruhebett, Lotter-bett.
Caitcrri'ensect. ei» sehr süßer Wein vonden Canarien-Jnseln.
Canaster, auch Rnnster (spanisch),Korbtabak, die beste Art des Rauchtabakes.
Cancan (franz,), ei» ausgelassener,wollüstiger französischer Tanz.
Cancellarius <lat.>, siehe Rangier.
Cancellation, gitterartige oder kreuz-weise Dnrchstreichiing, gerichtliches Aus-streichen einer Schrift. — cancellircn,ausstreichen.
Cancer (lat.), t. Krebs, Himmelszei-chcn; 2. Krebsgeschwür. — cancrös ,krebsartig, in ein Krebsgeschwür ausar-tend. — cancrilllsch , kcebsgängig; rück-wärts gelesen eben so lautend wie vorwärtsgelesen.
Candelaber (tat.), ein Armleuchter,Kronleuchter. — Candel-Mefse, Licht-messe-
Candidat (lat.), ei» Amtswärter,einer, der ein Amt sticht oder sich dafürmeldet; einer, der auf ein Amt oder Stelledie Anwartschaft hat; einer, der seineStudien vollendet hat und auf eins Ver-sorgung wartet. — Candidatur, Amts-anwartschaft.
candiren (eigentlich condiren, lat.eanNire), überzuckern, verzuckern. — C-titsditor, ein Zuckerbecker. Siehe Condl-tor- — Landis-Zucker, Kandelzucker,Zuckerkandel.
Caiieel, Zimmekrinde.
Cailelüre (franz.), 5^ohlrinne, Krinne,besonders an Säulen. — canelire»,camielire», auskehle», mit Hohlrinnenversehen, riefe».
Caiiepill (franz. sprich: Kanepä'ng),öpühnerleder, weißgegerbtes dünnes Schaf-oder Ziegenleder.
Caxevas, Cannevas (sprich ; Cane->vah, 1. gestreiftes leinenes oder baum-wollenes Zeug, Gitterleinwand, Tapeken-leinwand; 2. der erste Entwurf, oderGrundriß einer Zeichnung, eines Gemäldes.
Caiiicubar-Ferien (lat.), Hundskag-ferie», oder Feiertags.
Camiihalen, beißen eigentlich die Be-wohner der Karaibischen Inseln, oder klei-nen Antillen, in Mittel-Amerika, welcheihre Feinde, die sie im Kriege erlegen odergefangen nehmen, zu fressen pflegen. Da-her bedeutet dieses Wort figürlich: Unmen-schen. — caimibalisch, unmenschlich,grausam, wilv. Von wilder Belustigunggilt jenes Wort: „Uns ist ganz canni-da lisch wohl!"
Canon, canonisch, Canonicus,siebe R-
Canonier, siehe Rationier.
Canopen - ägyptische Götzenbilder i»Gestalt dickbäuchiger Krüge mit Kopf undFüßen.
Canot, ein Baumkahn der Wilden,Borkenkahn, Nachen.
cantahel zlat.), singbac. — Cantate.t. ein Sinngedicht aus Arien, Recitati-ve», Chören und Choralen bestehend, be-sonders für die Kirchenmusik; 2. der -iteSonntag nach Ostern, so benannt von denWorten: c-mww i)o,n>„o. — Cantatricetfranz,), Sängerin. — Cantilene, Lied-chen, Singsang, — 6.->»to (ital,), Gesang.
Cantebe, Rantele, die Harfe (eigent-lich bei den Finnen).
Cantharide», siehe Ranthariden.
Cailtllle». schraubenförmig gewundenerGold- und Silberfaden zu Franzcn, Qua-sten u- s, w.
Cankitie (franz.), Feldflasche; Fla-schenkellec,
Caiitoit (franz.), ein gewisser Bezirk,Landstrich, Kreis. So ist die Schweizin Cantone oder Bundeskceise eingetheilt.
cautontrett (franz.), von den Solda-ten , in Städten und Dörfern nahe beisam-men liegen, um sich, sobald es nöthig ist,zu vereinigen. (Man mnß dieses Wortnicht mit campiren verwechseln). —Cantonirung, (Ca»toimement), das