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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Chalkograph.

Chalkograph (griech.), Kupferstecher-

— Chalkographie, Kupferstecherkunst.

— chnlkographisch, was die Kupferstich-kunst betrifft.

Chalon (franz. sprich: Schal ong>.wollenes Zutterzeug.

Chaloupe (sranz.). Schaluppe,ei» kleines, born und hinten spitziges Fahr-zeug, das die größer» Schiffe mit sich fuh-ren, um Waaren oder Mannschaft damitauszusetzen, daS Nebenschiff eines große».

Chamade lfcanz. sprich: Schamade),ein Zeichen, wodnrch Belagerte ihre Be-reitwilligkeit sich z» ergeben an den Taglegen; der Ergebungsmarsch, das Erge-bnngszeichen.

Chamäleon (griech.), Schiller-Eidere,welche die Farbe öfters verändert. — Figürlichgiebt man diesen Name» einem Menschen,der ohne Charakter oder äußerst veränder-lich ist, und alle Gestalten anzunehmenversteht, ein Farbenwechsler. Ein politi-sches Chamäleon z. B- ist einer, derseine politischen Ansichten bei jedem gegebe-ne» Anlaste ändert, sei es aus Schwächeund Furchtsamkeit, oder um des Vortheilswillen.

chamariren (fcanz. sprich: schama-riren), verbrämen, mit Borden, Treffenvon Gold oder Silber einfassen-

Lhambre (franz. sprich: Sch amber),Kammer, Zimmer. —ei» mit Mobilie» ausgerüstetes Zimmer.

Chambri-re (fcanz.), die Abrichtpeit-sehe der Bereiter.

chamois (franz. sprich: schamoah),gemsenfarbig, bleichgelb.

Champagner (-wein), Wein ausder nordöstlichen Provinz Frankreichs, welcheChampagne heißt.

Champ de Vataille (spr-: Schaugde Battaillje), das Schlachtfeld, dieWahlstatt.

Champignon (franz. spr.: Schang-vinijong), ein eßbarer Schwamm, Feld-schwamm, Herrenschwanim, Drüschling,Heiderling.

Champion sfranz.), Kämpfer, Kämpe,Held; hauptsächlich derjenige, welcher im

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Mittelalter für einen Andern oder für eineDame focht, Verfechter.

Chamfrn. ei» erstickend heißer, feinenStaub mit sich fortführender Südwestwindin Aegyptcn und einigen angränzenden Län-dern. Vgl. Samum-

Chan. stehe Rhan.

Chance (fcanz. sprich: Schangß'),Glücksfall, Wagespiel, Eintrete» günstigeroder ungünstiger Umstände. Z. B- Wennnicht eine besonders günstige Chance ein-tritt, so werden die Staatspapiere nochtiefer sinken— Unter allen Chancen:bei jedem Glückswechsel, es mag gehen,wie es will.

Chancre (franz. sprich: Schankher),Lustseuche-Geschwür, krebsartiges Geschwür.

changiren <fr. spr.: schangschire»),

1. tauschen, Wechsel», verändern; 2. schil-lern, mit Farben spielen: von Change(Schangsch'), Lausch, Wechsel, z. B.im Buchhandel, der Austausch von Ver-lagswerken , auch die Tauschwaare. —Chaiigemeiit (Schangschemang),Veränderung, Abwechslung. — changirteZeuge, Changeant-Zeuge. Zeuge, diemit mehreren Farbe» spielen, schillecigeStoff«. — Changeant, 1. Schillertaft;

2. Schiller-Schmetterling.

Chanson (franz. sprich: Schanz-song), Lied. — Chansonnette, Lied-chen.

Chanterelle < franz.), die feinste Gei-gensaite, Quinte.

Chaos (griech.), 1. die ganze Masseder Schöpfung, ehe sie noch entwickelt undausgebildet war; unentwickelter Urstoff allerWesen, das Urgemisch, Urgemengsel. Da-her: 2. etwas Verworrenes, Unentwickel-tes, verwirrte Vermischung. — chaotisch,verworren, nicht geordnet.

Chapeau l franz. sprich: Schapoh),1. ein Hut; 2. spaßhaft, eins Mannsper-son, ein Cavalier. — Chapeau-das(sprich: Schapoh-bah), eigentlich: Hutherunter; dann ist eS auch ei» kleiner,zusammengedrückter Hut, der nur untermArm oder in der Hand getragen wird, einArmhut. Chapeau-bas gehe», d. h-mit dem Hut unterm Arm gehen.

Chapelet (franz.), Rosenkranz.

Ubar-L-b.inc (franz. sprich: Schar«.