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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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Cocurde.

coliacres.

Neapel, bei welchem Eßwaaren und Weininner das Volk ausgetheilt werden. 2. einSchlaraffenland. — mät so twoogno, eineglatte mastbanmähnliche Ska::ge, mit Eß-tvaarcn, Kleidungsstücken n- s. iv. behängt,ivelche derjenige erhalt, welcher sie erklettert.

Cocarde (franz.), H>ntschleife, Partei-zeichen anf dem Hute, Feldzeichen.

Cochenille (sprich: Coschenillje),ein kleines amerikanisches Insekt. znr Fa-milie der Schildlänse gehörend, ans ivel-chem die Scharlachsarbe bereitet ivird; dieScharlachlaus.

Cochtcaria (lat.). Löffelkraut.

Cochon (franz. sprich: Koschong),Schivein. — Cochonnerie, Schiveinerei.

Cocon, Puppe der Seidenraupe, Sei-denknänlchen. — Cocon's - Häute. Ue-berreste der abgehaspelten Cocons, worausman die Floretseide macht.

Cocü (franz.), Hahnrei.

Coc>'th sgriech.). einer der vier Flüssein der Unterwelt; sodann die Unterweltselbst.

Codex (lat.), i. eine Sammlung vonGesetzen, ein Gesetzbuch rc. Z. E- § ei-ln in al-Codex, d. h. peinliches Gesetz-buch; M il itär - S trafcodex, Gesetz-buch über die gegen die im KriegsdiensteBefindliche» zu verhängende Strafe. 2.Eine alte Handschrift, z. B. des alten oderneuen Testaments , oder eines alten berühm-te» Schriftstellers. — In der erster» Be-deutung kommt auch Code (franz.) vor;z. B- (lose dwpowo», Napoleons Gesetz-buch. — Codicill. der letzte Wille einesSterbende», der entweder einem Testa-mente noch angehängt, oder statt desselbenverfertigt wird, wen» zn der Testaments-Verfertigung keine Zeit mehr übrig ist:TestamenkS-Beilage, Nachtrag, Anhang;der Nachwille. — Codificatio», Ab-fassung eines Codex.

Codivision (lat.), Nebeneintheilimg.

«Koefficient (lat.), (Mitwirken). Mit-mehrer; eine Zahl in der Algebra, mitwelcher eine Größe mnltiplicirt ivird,z. B. Zu.

coöffiren, coiffi'ren (franz. sprich:koaffiren), den Kopfputz in Ordnungbringen, frifiren, kämmen. — Coeffüve,Coiffure, (spr.: Koaffür') der Kopfputz.

Coünltl'on (lat.), Znsammenkanfnna.

Cölesnner, Bernhardiner-OrdenSgeist-liche, die vom Papste Cölestin V. im -Xlll.Jahrhllndert erneuert wilrdeu.

Cötibat, oder Cetibat (lat.), nnver-hcirakheter Stand, die Ehelosigkeit derkatholischen Geistlichen. — Colibatäre(sprich: Zelibatähri, einer, der eheloSlebt, eine Hagestolz.

<2oe»:> llomiul (lat.), das Abendmahl desHerrn. — (t»cn!>c»lun>, Conakci, Spei-sesaal, Speisezimmer.

Cölioditen cgriech.), Klosterleute.Den Gegensatz bilden Annchorete». —cöiiobitisch, klösterlich. — Conobium.Kloster.

coercire» (lat.), im Zaume halten,abwehren, bändige». — Coercition. Ein-schrällknllg, Bändigung. — coercitlv,ziviligeud, >vaS Einhalt thut; Coercitiv-oder c o e r c i re u d e M i I te l, d. i. Zwang-mikkel.

CötUS (lat.), Versammlung von Hö-rern, Gemeilide. — Cotual, ein Ge-meilidSgenoß, Pfarrkind, GemeindS-Ange-höriger.

coexifiiren (lat.), zugleich sein, mitvorhanden sein. — coexisient. gleichzei-tig. — Coexisienz, gleichzeitiges Da-sein, Mitbesteheu.

Cöetaneus, siehe Coätaneus.

cogitiren (lat.), denken, nachstuuen.Cogitatio», das Nachdenken.

Cognac (franz. sprich: Koniak). eineArt Franzbranntwein, französischer Wein-branntwein.

Cognate» llat.). Verwandte von müt.terlichec Seite. — Cognation, 1-Ver-wandkschask von mütterlicher Seit«, (vergl.?sgnat>; sodann überhaupt Blutsverwandt-schaft. 2. Wesentliche Verwandtschaft vonBegriffen, wie sie z. B. Statt findet zwi-schen Pflanze und Thier, in so fern beideunter den allgemeinen Begriff „ organischerWesen" gebracht werden. (Gegensatz da-von: Affinität).

Cognitio» (lat.), gerichtliche Unters»,chung. — cognosciren, gerichtlich unter-suchen ; erkennen.

Cohabitatio» (lat.), Beisammenwoh-nnng. — cohabitire», beisammenwohnen.

colmere« (lat-), Miterbe.