creiren.
latein. apostolische» Glaubensbekeiinlnisses:crello in >Ie>u», d. h. ich glaube an einenGott:c).— Credufität, Leichtgläubigkeit.
cretre». siehe unter Creatianer.
Creme lfranz. sprich: Kram'), Milch-rahm, Sahne; auch Schaum von Rahm,Eiern. Zucker u. s. f. Es bedeutet biswei-len auch das Beste, Vorzüglichste in einemFache, die Blume, der Ausbund. —kouellbe (sprich: K r ä b rn' f«e t t e h), 1.geschlagener-, gepeitschter Milchrabm, Rahm-schaum : 2. künstliche Galerte bon Milch-rahm, Eiern, Zucker; Z. Schcinwitz ohneGründlichkeit, schöne Worte ohne würdige»Inhalt.
tleenioi- tartari (lat.), gereinigter Wein-stein.
crenelire» (franz.). kerbe», anszacken,rändern; mit Schießscharte» versehen.
Creole», die in Amerika von euro-päischen Aeltern erzeugten Nienschen.
Crsspe, Rreppe, Rrepp lfranz.),Kransstor, Trauerflor. — Crepiiie»,Fransen mit lang herabhangenden Fade»,zur Verzierung der Kutschen n. s. f.; Qua-sten. — cröpiren, kraus kämmen. —Crepon, dicker, meist wollener Krepp.
Crept (franz.), Kalkwnrf, krauseTünche einer Mauer.
crepire» (lat.), platzen, bersten; ver-recken , umkommen.
cre.iceniio (ital), in der Musik, wach-send, steigend, von der allmaligen Ver-stärkung der Töne, dem Anschwellen der-selben.
Crethi und plethi, siehe R.
Cretlkus, dreisilbiger Versfuß: — ——
Cretins (franz. sprich: Kretäng),Rretinen . gewisse elende Menschen (häufigim Kanton Wallis, Piemont und im Salz-burgischen), welche körperlich und geistigvon der Natur gar sehr vernachlaßigk sind;sie habe» Kröpfe, lange Arme, sehr dickeKöpfe, und überhaupt einen unverhältniß-mäßigen Glicderbau. Sie lernen wenigoder gar nichts sprechen. Campe und An-dere habe» sie um der Farbe willen Weiß-linge, oder Kreidlinge genannt. Sieheißen auch Fere». — Cretimsmus,der Blödsinn so verkümmerter Menschen.
Crevercoeur, Obre-coeur (franz. spr-:
Crosse. 131
Kräwe ggöhr), Herzeleid, empfindli-cher Verdruß, Aerger, Kummer.
crimit (sranz.), schreiend, himmel-schreiend.
Cridarius lnen-lat.), Gemeinschuld-»er, Unzahlfähigec- (Cri-a, daSSchul-denwesen.)
crimea (lat.1, ein Verbrechen. — cri-,nen capitatü, Halsverbrechen, todeswürdi-ges Verbrechen — ciillieii laes.re dlojL.'.ta-tis, Verbrechen der beleidigten Majestät;wenn sich einer gegen die höchste Landes-obrigkeit vergeht, Staatsverbrechen. — c»-l-,ne„ kstsl, das Verbrechen der Verfälschung,z. B- wen» man falsche Schriften macht,u. dergl. — criiiiinal, crimknell, pein-lich, Leib und Lebe» betreffend; was einHalsverbrechen und dessen Bestrafung zumGegenstand hak. Daher: Criminal-Gericht, Criminal-Prozeß, Cri-minal-Gesetzbnch, n. s. f. — Crimi»Hallst, Lehrer des peinlichen Rechts. —ci-iminalliei-, peinlich. — crimitNven,beschuldigen, besonders fälschlich anklagen.
Crists. Crltik u. s. w., siehe R.
Crispiliride», Geschenke auf AndererKoste», von CriSpi», der das Leder stahl,und die daraus verfertigten Schuhe denArmen schenkte.
crispiren llat.), kräuseln, kraus ma-chen. — Crispcrtio», k- Kräuselung.2. Zirsammenziebnng der Nerve». — Cri«spatur, Kräuselung, besonders krausesZuckerwerk.
Crochet (franz. sprich: Kroscheh),ein kleiner Hake».
Crock» sieh« Grog.
Crösus. Rrösus (griech.), i- derName eines ehemalige» KönigS in Lydien,des Reichsten seiner Zeit. Daher: 2. jederungeheuer reiche Man».
Croisciden (sranz.), Kreuzzüge. —croistren, kreuzen, bin- und herziehen.
Crops, große Tabaksfässer.
Croquaiite (sranz.), Krachgebackenes,Krachkorke. — croquireil, 1. mit denZähnen knacken, krachen ; 2. flüchtig hin-zeichne», malen. — Croquis (sprich:Kroggih), in der Malerei, ein ersterEntwurf, eine Skizze.
Crosse (franz.), 1. Kolbe am Flinten-