Dcincie.
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Danae, eine Geliebte des Jupiter,welcher er iu Form von goldenem Rege,,nähere.
Danaide» (griech.), lvaren All Schwe-stern. welche, „ach der Fabellehre, verdammtwaren, in der Unterwelt Wasser in durch-löcherte Fässer zu tragen. Daher die Re-densarten, D an a i de „ - A r b e i t, Da-li a i d e „ - S ch i ck sa l. Danaidenfaß,d. h. fruchtlose vergebliche Arbeit.
Dandi» (franz. sprich: Dandäng),Pinsel, Tropf, alberner Mensch. — drill-dlilistre», sich albern benehmen, haupt-sächlich mit dem Stuhle schaukeln, odersonst wackeln.
Dandy lengl. sprich : Däudi, Stutzer,Zierbengel- Mehrh. Dandys oder Da»-dies.
Danischinend, in der Türkei ein Un-tergeistlicher in den größer» Belhäusern.
Dantes, Spielmarke».
Daphne, t. die von Jupiter in einenLorbeer verwandelte Tochter des FlußgottcsPeneuS. 2. Seidelbast.
Dardanellen , die zwei alten und zweineuen türkische» Schlösser an beiden Seitendes Hellespont (der Meerenge zwischen demArchipel und dem Meere von Marmors);sie haben ihren Namen wahrscheinlich vonder ehemaligen nahen Stadt D ardann s-
Dardanär, Dardanarius , Kor».Wucherer (ursprünglich eigener Name einesKornjuden.) — Dardanariat, Korn-wucherei.
Daviken lDareiken), altpersische undgriechische Goldmünzen.
Darsls (griech.), das Wundwerden,Abhäuten.
Dasymeter (griech.), Werkzeug, dieDichtigkeit der Luft zu messen, Dichtemesser.
Data (lat.), Thatsachen; Vorfälle, Um-stände, Angaben, aus welchen etwas gefol-gert werden kann. z. E. es sind genugData vorhanden, d. h. Thatsachen. That-beweise. — Dataria. ein besonderes päpst-liches Gericht, welches über eingegebeneBittschriften verfugt, und alle Pfründenund Beneficien vergibt. Der Vorsitzer, wenner ein Cardinal ist. heißt Dakar ins; ister aber „nr ein Prälat, so heißt er Pro-
Debcruche.
datarins. — dative», 1. zu einerSchrift den Monatstag und die Jahrzahlsetzen; 2. sich Herschreiben. — datirt. ge-schrieben, ausgefertigt den und den Tag. —Dativ. Dativus, <in der Sprachlehre),der dritte Biegnngsfall, Gebefall, auf dieFrage: wem? z. B. Er gehorcht dem Va-ter (wem?). — dats, >w >>»,<>, -> um»,von henre, von dem Tage der Ausfertigungan- — Datum, ldas), die Anzeige desOrts, Tags, Monats und Jahrs, wo undwann ei» schriftlicher Aufsatz ausgefertigtwird; Zeit- und Ortsangabe.
Dauphin kfranz. sprich: Doffäng),der Kronprinz, der Thronerbe des Königsin Frankreich. — Dauphine , die Ge-mahlin des Kronprinzen. — Dauphinette,feines, wollenes französisches Zeug, Haupt-sächlich für Frauenzimmermäiitel.
Day, siehe Dey.
Deballage liran;. sprich: Debal-lasch'), Auspacknng. — deballire»,entballen, Waaren aus ihrem Unischlageauspacken.
debaclire» (franz.), die ausgeladenenSchiffe aus dem Hafen bringen.
debandiren (von Truppen), sich zer-streuen. auseinander laufen. Hauptwort:Debandade n»d Debandemeiit (sprich:D e bände ma n g).
debanquire». debankiren, entbaii-ken, dem Bankhalter die Bank sprengen,Alles abgewinnen.
debarquiren (franz.), landen; aus-schiffen, auslade». — Debavquement(sprich: Debarggemang), Landung;Ausladung, Ausschiffung.
debarrasfiren (franz.), wegräumen,entledigen, von etwas loswickeln; sich auseiner Verlegenheit oder Verwirrung zieh. ,,.
Debatten (franz.), Berathschlagungeiiüber einen Antrag, bei welchen für undwider denselben gesprochen wird. Rede-kampf, Streitgespräch. — debattiern,Wortwechseln, wörteln, einen Antrag be-rathen, für und wider denselben sprechen,verhandeln.
Debauche (franz. sprich: Debohsch),schwelgerisches Leben, Ausschweifung. —Debauchü (Deboscheh), ein Schwei-ger, Wollüstling, Wüstling. — Debau-cheue (sprich : Deboschöhr>, Verführer.