Devoir.
sinnbildlich ausgedruckter Wablsoruch, so-dann Wablspruch überhaupt, Sinuspruch,Denkspruch; Aufschrift; 2. kleine, vom Zu-ckerbäcker gemachte Figur, in welcher, wennman sie aufbricht, ein Zcttelche» mit einemkurze» sinnbildlichen, witzigen Einfalle ver-borgen ist.
Devoir (franz. spricht Deivoahr),Pflicht, Schuldigkeit.
devolviren (lat.), abivälzeii, etwasauf einen Andern bringen, vererben. — De-volutioil , Abwälzung; Uebertragnng,Vererbung , Heimfall einer Sache an einenAnder». — Devolutions-Recht , Vec-erbiingsrecht, wo nach dem Tode des einenEhegatten das Vermögen an die Kinderfällt, und der andere Gatte mir den Ge-nuß davon hat; das Rießbranchsrecht. —devolutiv. abwälzend, übertragend, a»ciiien Aiider», z. B- eine höhere Behörde,bringend.
devorire» (franz.), verschlingen.
devot (lat.), l. andächtig, fromm; 2.ehrerbietig, ehrfurchtsvoll; 3. andächtelnd,frömmelnd. — Devoten, ?l»dächtler,Betschwestern. — Devotion, 1. Andacht;2. Hochachtung, Unterthänigkeit, Demuth,z. E. in Briefen: ich bin mit aller De-votion Ihr ergebenster Diener; 3. An-dächkelei, Frömmelei.
Noroueincnt (franz. sprich: Dewuc-mang), Ergebenheit. Anfopferuiig.
dexiographisch (griech.). von der Lin-ke» zur Rechteil geschrieben.
Dexterität (lat.), Geschicklichkeit, Ge-ivandkhcit.
Dey (türk.), der Titel des despotischenStaatshaupkes i» Tripolis (früher auch inAlgier!- Vergl. Bey.
Diabetes (griech.), t. Vericbecher,aus dem das Eingegossene wieder auslänft;2. Harnfluß, Urinzwang.
Oiablerie lfranz. Wort, abgeleitet vonNWVW, , (griech. Diabolos, daher lat.Diabolus, Teufel!, Teufelei, Tenfels-rolle. Teiifelsspiel. — diabolisch, teuf-lisch, höllisch, boshaft. — diabolisiren.den Teufel spielen, toben. — NiavoNm,ein hitziges, belebendes, auch den Ge-schlechkstrieb aufregendes Confect, in klei-nen Stückchen, das in Italien bereitetwird.
Diagramma. 151
Diabotanum (griech.). Kräuterpflaster.
Diabrosis tgriech.!, Zerfreffnng, Zec-beistniig durch scharfe Säfte.
Diachorcsis (griech.), Stuhlgang.
Diachylon (griech.), eriveicheiidesPstaster.
Diaconus, siehe Diakon.
Diadelphia (griech.), zweibrüderigePflanzeii mit Zivitkerbliimen, deren Staub-faden in zwei Bündel zusammengewachsensind.
Diadem (griech-), königlicher Haupt-schmuck, Kopfbinde, Slirnbinde; bildlich:Oberherrschaft.
Diäresis (griech.), 1. i» der Sprach-lehre , die Theilung eines Doppellauts(Diphthongen in seine zwei Selbstlaute oderin zwei Silben; Vereinzelung; meist durch2 Pünktchen angedeutet, z. B. ai, ov;2. wundärzklicheAbsonderung natürlich oderwidernatürlich vereinigter Theile des Kör-pers.
Diät (lat. vom griech.), Lebensweise,Lebensordiiung; besonders, mäßiger Genußvon Speise und Trank. und genaue Aus-wahl des der Gesundheit Zuträgliche»;magere Kost; Krankenkost. Bgl-Regime-Man sagt auch diät leben. — Diäte»tik, Lehre von der Lebensordiiung, Gesniid-heikslehre. — diätetisch, der Lebensord-iiung gemäß, gesnndheitsgemäß.
Diagnosis, Diagnose (griech.), Er-kenntniß und Bestimmung der Krankheitenaus den gegenwärtige» Zeiche» und Zufäl,le», Unterscheidung derselbe» nach ihrenKen»zeichen. — Diagnostik. Lehre vonden Krankheikskeniizeicheil; Kunst, ähnlicheKrankheiten zu unterscheide». — Diag-nostiker, Krankheiiskeniier. — diagno-stisch, was die Beschaffenheit der Krank-heil anzeigt.
Diaglypten (griech ), iii eine Flächeeingeschiiittene. vertieft gearbeitete Figuren.
diagonal (griech.), schräg, übereck,quer. — Diagonalilinie. Diagonale,Schräglinie, die in einer (mehr als drei-seitigen) Figur von einem Winkel zumander» gezogen wird ; Eckstrich, Winkellinie.
Diagramma (griech), t. Entwurf,Abriß, jede mathematische Figur, welchezur Erlänteriiiig eines Satzes oder z»r Er-leichterung eines Beweises dient; 2. in der