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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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152 Diaklusis.

Musik, die fünf Littie», auf uud zwischenwelche die Note» geschrieben werden; auchdie Partitur einer Musik. — Diagraphik.Knust des Entwerfend.

Diakiasis -griech.), die Brechung desLichtes. — diakkasiisch, diese Brechungbetreffend, durch Brechung entstanden.

Diaklfsma sgriech.), Muudtvaffer,Gurgellvaffer.

Diakon (griech.), Diakonus, einKirchendiener, Helfer, zweiter Prediger,Hülfsprediger-— Diakonat. 1. d,e H,el-ferstelle, Helserwohnung. — Diakonisse,Kirchendienern!.

Diakrise sgriech.1, die Beurtheilungund Unterscheidung, besonders von Krank-heiksznständen.

Diakusilk sgriech.). Lehre vom Wider-hall, von den Schallstrahlen;

Diakeipyra sgriech.), Wechselsieber.

Dialekt. Dialect (griech.). Mund-art, Sprechart. — Dialektik, t. Denk-kuust. Schleiecmacher hat folgende Er-klärung gegeben: »Dialektik ist die Kunst,von einer Differenz im Denken zur Ueber-einstimmung zu kommen." Sie gilt ihmauch als WissenschasSlehre. 2. gelehrteStreikkunst. Dispniirkunst, Kunst, durchSpitzfindigkeiten und Trugschlüsse etwasNichk-Wakres als wahr darzustellen. Vgl.Gophisiik. — Dialektiker, >- Der-»unftlehcer; Denkkünstler; 2. gelehrter

Streitkünstler. oder Klopffechter, ein inder gelehrten Skreirkunst geübter und ge-wandter Mann. — dialektisch, 1- aufdie Denkknnst bezüglich. 2. (häufiger! aufdie Sireitkunst sich beziehend, sophistisch.

Dialemina (griech.), Unterbrechung;fieberfreier Zustand.

Diallele sgriech.), Kreisbeweis.

Dialog sgriech.), Gespräch, Unterre-düng. — dialogisiren , Gespräche ver-fassen, in Gesprächsform einkleiden. —dialogisch, dialogisirt, gesprächsweise,in Gesprächsform abgefaßt. — Dialogis-mus , Gesvrächdlchkung.

Dialysts (griech.) , Auslosung , Er-schöpfung der Kräfte. — dialytisch, auf-lösend, zerstörend.

diamanten sgriech.), (von Diamant),als Beiwort: stark, fest, hart, unzer-brechlich.

Diaphragma.

Diameter (griech.). Durchmesser, diegerade Linie, welche von dem Umkreis einerZirkelfignc durch den Mittelpunkt gezogenwird und dieselbe in zwei gleiche Theiletheilt. — diainetralisch, diametrisch,diametral, zum Durchmesser gehörig,gerade durch, gerade hin; schnurstracks;z- B. biametr «lisch entgegenge-setzt, schnnrstracks, völlig entgegengesetzt.— Diametrale, die DnrchschnittSlinie.

Diamorum, dicker Saft von Maul-beeren.

Diana l. (in der Fabellehrel die Göt-tin der Jagd, auch Mondgöttin. Vgl.Artemis phobe- 2. wie l!una. Nameund Zeichen des Silbers in der Scheidekunst.Daher Dianenhaum, Silderbaum, ge-wächsartiger Niedersthlag deS in Salpeter-säure aufgelösten Silbers.

Dianaffologke (griech.), Lehre vomAusstopfen thierischer Körper.

Diandria, Diandrien (Dyan-drie»), (gr.). zweimännige Pflanzen, oderBlumen mit zwei Staubfaden. — diand-risch, mit doppelte» Staubfäden versehen.

Diane (vom span. Iii.i»!>), Trommel-schlag bei anbrechendem Tage, Wecktrom-mel; Morgenschuß in Fen Häfen.

Diapasma (griech.), 1. Pulver, dasauf Wunden oder Geschwüre gestreut wird;2. wohlriechendes Pulver, daS man in dieKleider u. dgl. streut.

Diapason griech.). (durch alle Tönegehend!, der ganze Umfang einer Stimmeoder eines Musikinstruments.

Diapente sgriech.), die rechte ordent-liche Quinte-

diaphan (griech.), durchscheinend, durch-sichtig. — Diaphanometer, Durchsich-tigkeitsmessec,

Diaphonie (griech-). Mißklang, Uebel-laut, Mißh-lligkeit. — Diaphoilik, Wi-derhalllehre. Vgl. Diakusiik-

Diaphordfls (griech.), zertheilenderAuSwnrf. z. B. durch Schweiß; Ausdün-stung. — diaphoretisch, schweißtreibend.Diaphoreticum , Schweißmittel.

Diaphragma sgriech.), 1. das Zwerch-fell. 2. (in der Pflanzenlehre), Scheide-wand in den Samenkapseln. 3. Blen-dung in Seheröhren.