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Domino.
Hanpttonciuinle, Quinte des ToiiS, auswelchem das Musikstück gesetzt ist. — Dormination. Herrschaft. — Dominator,Her,scher. — dominiren, gebieten, be-herrschen. Die Redensart: dieser Ort do-minirt eine» andern, heisst: dieser Ortragt über den andern empor, an diesemOrte kann man den and.rn leicht und ganzüberschaue». — Domiilium, 1. Herr-schaft, Gebiet; 2. Eigenchnmsrecht; Ei-genthum. — vonnnus, Herr. — jloiniuu«pi'ovwebjt (steht etwa auf dem Geprägevon Münzen), der Herr wird Fürsorgethun. — Uomwus robis^uni, der Herr seimit euch! — Dominicaner, Moucheaus dem XIII. Jahrhundert, von ihremStifter Dominions so genannt; sieheißen auch Prcdigermonche. — Domi-nicum, das Vermögen oder der Schatzder Kirche-
Domino tital.), t. Maskeradekleid,Larvenmantel; 2. Zahlenspiel, mit Stein-chen, welche mit gewissen Zahlen bezeichnetsind.
Dominoterie, .Handel mit buntemPapier.
Don lspan. eigentlich Dom), ist eineEhrenbenennnng, welche in Spanien undPortugal den adelichen Herren gegeben wird.und beißt so viel als: Gnädiger Herr-Vgl. Donna.
Donarien , Weihgeschenke. — Do-«atarius , der Beschenkte, dem etwasgeschenkt wird; der Geschenknehmer- —Donation, Schenkung. — »ä
pws enusas, Schenkung zu milden Stif-tungen. — Donativ, Geldgeschenk, frei-willige Gabe, freiwillige Steuer der Standeoder der Geistlichkeit an den Landesherrn;man sagt auch D onati v-G eld er, undeben diese Bedeutung hat das französischello» xeutuii (sprich: dong gratüih). —Donator, Schenker. — doniren ,schenken- — Donum. t. Gabe, Ge-schenk; 2. Naturgabe, Getchicklichkeit, na-türliche gute Anlage zu etwas, z. E. so-NUIN socensi, Lehrgabe . Gabe wohl zuunterrichten. (Mehrheit Sons).
Donat-Gchnitzer, ein grober Sprach-fehler, ein Verstoß gegen die ersten Re-geln der Grammatik, so benannt nach Do-iiatus, einem Sprachlehrer des IV. Jahr-hunderts , dessen Werk lange in den Schu-len galt.
dossiren.
I Donna (span.), der Ehrenname deradelichen Frauen in Spanien und Portu-gal. Vgl. Prima Donna-
Don (Ucuixote (sprich: Donggi-schot , ist der Nanie eines spanische»irrenden Ritters, (den Cervantes dich-tnngsweise geschildert hat), dessen lächerlichromanhafte Ideen ein so eignes Geprägeder Narrheit tragen, daß man oft auch an-dre abenteuerlicve Menschen also benannthat. Daher Donqu iro tiaden, Don-gnixoterien, abenteuerliche Streich«,Narrenstreiche.
Doppla (ital.), Dublone (in Italien),so,,;,:» (Musik), doppelt.
Dorade, der Goldkarpfen, Goldfisch.
doriren ifranz-i, vergolden. — Do-riruilg. Vergoldung.
Dorischer Dialect (griech.), diegriechische Sprechark der alten Dorier.Dorisclie Säiilenocdnung, diejenige,welche Dreischlitze (Triglyphcn) im Friesehak, welche die Köpfe der auf dem Archi-krav liegenden Balke» vorstellen, und zweiprismatische Vertiefungen mit zwei halbeilaiif der Seite haben.
Dormant lfrz.), Schangericht, Prunk-schüssel.
Dormeuse (franz. sprich: Dorm ö'sO,t. Schlafhanbe, Nachtmütze; 2. Schlaf-wagen . worin man schlafend fahren kann.— Dormitorium. t. Schlafzimmer inKlöstern; 2. Todtenacker, Ruhestätte.
dorsal (lat. ), sich auf den Rückenbeziehend, z. B. Dorsal-Disc ip l in,Rückengeißelnng ; Dor sal- Manipula-tion, Berührung des Rückens; Dorsal-Wirbel, Nückenivirbel-
vos (lat.), Mitgift, Aussteuer, Hei-rathsgnt.
äos l> -los sfraiiz. sprich: dos a do)(Tanzkunst), Rücken an Rücken.
Dose (niedersächs. Dose), Büchsezu Tabak, Thee, Zucker u. s. w. — Do»sensiück , Gemälde auf einer Schnnpfta-vakdose.
Dosis, Dose (griech ), Gabe, Theilim Sinn von Portion; die Menge, oderdas Maß. welches auf einmal, z. B. vonArzeneien, genommen werden soll.
dossiren (von, franz. -los, Rücken),