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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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dotiren.

Drogues. 165

abschrägen. böschen. — DosstvUIig, dieSchräge, Abdachung, Böschung eines Wal-les, Users u. dgl.

dotire» (las.), beschenken, begaben,aussteuern, ausstatten. — Dotation,Dotiruug, Begabung, Beschenkn,ig,z. B. einer öffentlichen Anstalt, oder Kirchen- s. f., Aussteuer. — Dotalitium,Dotaliuin. Leibgeding. Witkwensitz,Witthnm, d. i. was der Mann van seinemVermögen der Frau auf den Fall seinesTodes aussetzt. — Dotarium, Gegen-gabe, Gegenmikgift. was ein Mann seinerFrau für ihr Zugebrachtes verschreibt.

Douane (franz. sprich, Du ahne),Zoll. Manth; Manthamt, Steueramt,Zollhaus, Waghans. — Douanen-Li-nie, Zollgränze. — Douaniers lsprich:Dnah n ieh), Stenerbeamke, Zollbcdienten.

Doublette (franz.>, l. Doppelstück;ivas in einer Sammlung von Bücher»,Münzen w. doppelt ist; 2. ein falscher,nachgemachter Edelstein, ein Scheinedel-stein. — doubliren, t. verdoppeln; 2.im Billardspiele eine Kugel so an denRand spielen, daß sie zurückprallt und einezweckmäßige Richtung nimmt; 3. unter-fnktern; -i. zwei oder mehr Fäden nebeneinander legen, und auf einer Zwirn- oderDonblirmaschine znsammenzwirnen; 5. um-segeln , vorbeisrgeln. z. E. ei» Vorgebirg.— Doublir-Gchritt . Doppelschritt,Geschwindschritt.

«loueenient (franz. sprich: dnß'mang),saust, leise, sachte.— Doueeur (sprich:Dnßöhr), t. Lieblichkeit, Annehmlich-keit; 2. Geschenk, Erkenntlichkeit, Trink-geld.

Douche (franz. i, Douche-Bnd,Tropfbad. — douchive», betropfen, Tro-pfen auf etwas fallen lasten.

DoulUette (franz. sprich: Dulli ettz),eine Art seidener Ueberrock für Frauenzim-mer, Sanftmantel.

Doxologie (griech.), Lobpreisung Got-tes . Danklied, Verherrlichnngsformel.

Drachma. Drachme (griech.), i.eine altgrichische Münze, etwa 3 Ggr., soviel wie Denar; 2. Achkelsnnze, der achteTheil einer Unze, ei» Quentchen.

Dragee (franz. sprich: Draschee),Znckerschrot, überzuckerte Körner.

Dragomaim. Drogemann (türk.),ein Dollmetscher in der Türkei.

Dragoner, Reiter, der weniger leichtist als der Husar.

Dragonade (franz.), Zwangsbekeh-rnng, Bekehrung durch Kriegsgetvalt; vonder Protestanten Niedermetzelnng durch Dra-goner unter Ludlvig xiv. also benannt.

Drakottlten griech ), Drachensteine,Versteinerungen mit sternförmigen Zeich-nungen.

Drama (griech.), ein Schauspiel. —dramatisch, zn einem Schauspiele ge-hörig , nach Art eines solchen, schanspiel-artig, schanspielmäßig. — DramatischeAunst. Schauspielkunst. — dramatisi-re» . schanspielmäßig einkleiden, darstel-le». — Dramaturg. Schanspiellehrer,der die Regeln des Schallspiels entwickeltund anwenden lehrt. — Dramaturgie,Lehre vom Schauspiel, Anweisung, wieeil, Schauspiel beschaffen sein, und wie esdargestellt werden soll, Beurtheilung derSchallspiele, Theaterkritik. — dramariurgisch, die Beurtheilung der Schau-spiele betreffend.

n,'.,p ä'ai'zent (franz. sprich: Drah-d a rsch an g), Silberstvff, mit Silber durch-wirktes Zeug. Drap cl'o,', Goldstoff. Drap<>o »oie (sprich: Drahd'soah), Seiden-tlich.

Draperie (franz.), <in den schönenKünsten), die Darstellung von Gewänder»,der Faltenwurf; die Bekleidung einer Fi-gur. — drapire» , die Figuren bekleiden ,die Gewänder darstellen. — Drapstrung. Bekleidung, Faltenlegung, Ge-wandmalerei.

drastisch (griech.), starkwirkend, wasschnell lind heftig wirkt. — -wo-nics, heftig> wirkende Arzneimittel, starke Breih- undi Pnrgirmikkel.

dressiren (franz.), i. abrichten, zu-richten. einschulen, zureiten; 2. aufsetzen,aufstützen. - Dressur, Abrichtn,,g.

Droguet (franz.), Drogett, eineArt halbwollenes Zeug, zur Trauer, ge-streift oder »»gestreift, voll der irländi-schen Stadt Droge da.

Drogues (franz ), Spezereien, Arze-neikläntec, Apothekerwaaren. — Drorguerie, Arzneiwaaren. — Droguist,