Ouväeinim.
Lau.
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Nuoöenu», (lat.), der Zwölffingerdarm.Vergl. Dodekadattylon.
Duodez (lat.), die Zwölftelform einesBuches, worin der Bogen in 12 gleicheTheile getheilt ist.
Duodrama (lat.), Zweispiel, einSchauspiel. in welchem nur zwei Personenhandeln. Vergl. Monodrama.
Hupe, Düpe (fran;.), ein Mensch,der zum Besten gehalten wird. der Narrim Spiel, der Spielball. — düpire» ,anfuhren, prellen, betrögen, einen zumBesten haben. — Düperie, Betrügerei.
Duplik (lat.), zweite Gegenankwortdes Beklagten, zweite Verantwortung,abermalige Vertheidigung auf die Replikhin tfiehe diese» Art.). — duplicier» .dublire» (oergl. doublire»), i. ver-doppeln; 2. auf die Replik antworten. —Duplum, daö Doppelte. >u -lulilo, dop-pelt. — Duplicat. Doppelfchrifk. dop-pelt an/geferkigke Urknnde; Abschrift einerUrkunde, zweites Exemplar. — Dupli-catio», Verdopplung. — Duplicität,1. Zweifachheik, Doppelheit, Doppelkei»,Doppelform. 2. Doppelzüngigkeit, Dop-pelzüngelei.
dur (lat.), hart; harte Tonart, z. B.
<1 du,-, hartes s.
duradel llat.), dauerhaft.
puia >»atei- <lat->, die Hirnhaut, dickeund harte Hank unter der Hirnschale, welchedas Gehirn. das Rückenmark und die gro-ßen Nerven einwickelt.
clu, ante tlat.), wahrend, lluraute Ute,während des Rechtsstreites. Nuiunte ,cka,während des Lebens.
Duuinvir tlat.), Zweiherrscher, Herr-scher neben einem Ander». — Duuiinvl'rat. Zwciherrschafk.
Dux (lat.), 1. Anführer, Führer; 2.in der Musik, der Hauptsatz citier Fuge.
Dyarchie (griech.), Zweiherrschaft.V-rgl. Duuinvirat.
Dyas lgr.1, Ziveiheit, Ziveizahl, Paar.
Dynamik (griech.), die Lehre von denKräften. welche die Bewegung der Körpecverursachen; Kraftlehre. — Wenn diesesWort aiif die Mnfik angewendet wird, sobezeichnet eS die Lehre von der Stärke undSchwäche der Töne. — dynamisch . znrKrafklehre gehörig. Die dynamische >
Anficht der Natur, die Anficht, nach wel-cher die Natur als Inbegriff mannigfaltigerKräfte betrachtet, und namentlich Lebens-kraft ihr zugeschrieben wird. — Dynarmist, Anhänger der Kraftlehre. — Dy-namometer, Kraftmesser, eine Vorrich-tung, vermöge welcher man die Kräfte derThiere und der Menschen messen kann.
Dynast lgriech.), Machthaber, Herr-scher. — Dynastie. 1. Herrschaft: 2.Herrscherfamilie, herrschendes Hans. Reihevon Herrschern aus einerlei Geschlecht.
Dysarthritis (griech.). unregelmäßigeEicht.
Dyskrasie (griech.), schlechte Mischungder Säfte, z. B. in Schwerblütigkeit sichäußernd.
Dyspathie (griech.), Unleidlichkeit,Ungeduld der Kranken, mürrisches Wesen.
Dyspepsie (griech.), üble Verdauung,Unverdanlichkeit.
Dysphagie (griech.), beschwerlichesSchlucken.
Dysphonl'e (griech.), Schwierigkeitzu sprechen, beschwerliches Sprechen.
Dyspnöe (griech.), Engbrüstigkeit,schwerer Athem.
Dyfentrie, Disentrie (griech.), ro-th« Nnhr.
Dystherapeuta (griech.), schwer zuheckende Krankheiten.
Dysthymi'e (griech.), Gemüthskrank-heit, Trübsinn.
Dystokie (griech.), schwere Geburt.
Dystychie (griech.), Mißgeschick. Un-glück.
Dysurie (griech.), Harnverstopfnng,Harnzwang.
E.
Lau (fron;, sprich: Oh). Wasser. LauN'al-l;uebu.?all6 , Mundwasser. Lau Se Lo-!ngue, Kölnisches Wasser. La» <te Lavause,(sprich: OhDlawangd), wohlriechendesLavent'elwasser. Lau so (sprich: Ohd' Wih ), Lebenswasser, Branntwein,Agnavit. Lau coainüti-luo, Verschönerungs-,oder Schminkwasser ». s. >v. Lau <wnaz-aui, gebranntes Wasser, wozu Kerne> von allerlei Früchten genommen werden.