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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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168 Ebnuche.

Sbnuche lfranz. sprich: Ebobsch'),1. Erster Entnnnf eines Dings, erste An-Inge; 2. ein schwacher Versuch, Daher:eb:,„d>wc,>, leicht entwerfen.

Scheinst. ein Tischler, der aus Eben-holz und anderm feinen Holze ausgelegteArbeiten verfertigt, ei» Kunsttischler.

echlouiren lfranz. sprich: eblnirens.blenden; verblüffen. — eblouirt, geblen-det, verblendet; verblüfft.

ebrnnll're» lfranz.), erschüttern. Ivan-kend machen. — Ebranlement (sprich:Eb r a n g l e ma n g), Erschiitteriing.

Ebullitlon (lak.). I. blasentreibendesAufkochen, Anfffeden, Aufwalle» ; Aufwal-lung des Geblüts; 2. Ausschlag kleinerHitzblattern am Leibe. — «VuNiNo 5>o,„->cbi,Sodbrennen.

Ecaillenrbeit. eine schuppenähnlicheMalerei in Porcellanfabriken.

Leai-Iaie (franz.), Scharlach. Schar-lachroth.

ecartire» (franz.), entferne:,, auf dieSeite schaffen; im Kartenspiel, weglegen.

— ccai-r, diejenigen Karten, die ma» weg-legt, indem man andere aufnimmt. —Sparte, ein Kartenspiel von 2 Personenmit 32 Karten.

klcc« I>v:»o! (lat. , stehe welch einMensch!) ein Bild. worin Christus miteinem rothen Mantel und mit einer Dor-nenkrone auf dem bluttriefenden Hanpte vor-gestellt wird.

Ecclesta (griech.), Kirche; christlicheReligionsgesellschaft. — «cd. p,-«.,.,/,, dieunterdrückte Kirche. — «cd. i-cg»«»», dieherrschende Kirche. — «cd. . die

streitende Kirche. — «cd. p,-a«c«ai> , (dieKirche geht voran), der Geistlichkeit qe<bührt der Vorrang, der Geistliche gehevoran. — Eeclesiarch, Kirchenvorsteber.

— Scelesiasi, 1- ein Geistlicher, Kir-chendiener; 2. das biblische Buch, der Pre-diger (Salomons) genannt. — ecclesta-stisch. kirchlich, geistlich. — Ucd«5wdW,->,geistliche, kirchliche Gegenstände- — Seele-stastlk, die Kirchenlehre.

Scerists - stehe Ekkrifls-

Echafaud (kränz, sprich: Eschaffoh >,Gerüst, Blutbühne, Schaffet, Rabenstein.

— Echafaudage, das Aufschlagen eines

ecstncfniei'.

Gelüstes; ein Baugerüst, Pfahlgerüst, einin Eile errichtetes Gebäude von Zimmer-werk.

Schalotte (franz.), Schalotte, kanch-zwiebel.

echampire» (franz. sprich: eschang.piren), im Zeichnen und Malen hervor-heben.

Echange (franz. sprich : Escha n g sch'),Tausch, Wechsel. — echnngiren, aus-tauschen.

Echantillon (franz. sprich: Escha n-tilljong), Probe, Muster von Handels-waare».

Echappement (sprich: Eschappc-mang), t. das Entweichen, Ausreißen;2. (bei Uhrwerken), die Hemmung; dasSkoßwcrk, Steigrad, Hakenrad. — echap-piren (sprich: eschappiren). entwischen,entstiehc» ; entfahren , entschlüpfen , z. E.von einem unvorsichtigen Worte.

Schärpe (franz. sprich: Escha rpe),Schärpe, Binde, Leibband, Amtsgürtel.

Echauffementlfranz. sprich: Eschof-femang), Erhitzung. — echauffant,erhitzend. — echauffire», N erhitzen;2. zornig oder ungeduldig werden odermachen.

Echeance (franz. spr.: Escheangß'),Berfallzeit eines Wechsels.

K.cl-«c, Schec lsprich: Eschegg'», t.Schach Spiel); 2, Niederlage, Nachtheil,Schlappe. — Den Feind «,> «d>«c halten,den Feind festhalten, so daß er nichts an-derwärts unternehmen kaun. Vgl. Gchach.

Schellt (franz-sprich: Eschell'), Lei-ter, besonders Tonleiter.

Echelon lfranz. sprich: Escheloug),I. Soroffe an einer Leiter. 2. Bei demMilitär heißt «n «d>don oder p«>- «ckelo»marschiren. wenn eine Armee in verschie-denen kleinen Abtheilungen, die gleich weitvon einander entfernt sind, marschirt; staf-felweike.

Echeniythke (griech.), Kunst zu schwei-gen , Schweigsamkeit.

Schnuten (griech.), versteinerte See-oder Meerig.l.

ccläguiel-(franz., eigentlich Schachbret);in der Kriegskunst ist Stellung «» «ctngmecdiejenige, bei lvelcher den vorder» leeren