182 Epiplerosis.
Epiplerosis , Epiplerose (griech.).Bltitanhänfnng in den Pulsader», krank-hafte Vollblütigkeik.
Epiploo» (griech.), Darmnetz. —Epiploücis , Netzentzündnng.
Episceilium (griech.), Obertheil derBühne.
episch (griech.), beldengedichtlich. —episches Gedicht , -Heldengedicht. Vgl.-Epopee, Epos. — Epiker, Helden-dichter.
Episcopus, Episkopus (griech.).Bischof. Kirchenherr, in iviefern er diehöchste Anflicht „nd Regierung des Kirchen-tvesenS hat. — Episcopal-Rccht . dasRecht eines Bischofs. — Episkopale»beißen diejenigen, tvelchc sich zne bischöfli-chen oder herrschenden Kirche (in ßngkand)bekennen. — Episkopat, Bisthnm. bi-schöfliche Gewalt oder Wurde oder Gebiet.
Episode (griech.), eine Neben- oderZwischenbegebenheit, welche zu der erzähl-te» oder dargestellte» Hauptbcgebenheit nichtgehört; eine Zwischenoorstellung, ei» Ein-gewebe oder Beiwerk, eine Einschaltung.Einige haben sie auch Nebenhandlung, Ab-schweifung und Zwischenstück genannt. —episodisch, eingeschoben, iiebengeschicht-lich, abschweifend.
epispasiisch (griech.), eiterzieheiid,blafeiimachend. — Epispasiicum, Zng-pflaster.
Epistel (griech.), 1. Brief. Send-schreiben; besonders ein langer und weit-läufiger Brief; 2. ein Brief der Apostel indem Neuen Testament; li. derjenige Theileines Apostelbriefs, der i» der katholischenund lutherischen Kirche znm sonn- »ndfesttäglicheil Texte bestimmt ist. — episio-larisch oder epjstolisch, die Briefformhabend, brieflich. — Episiolograph.Briefschreiber. Briefsteller. — Epistolo-graphie, Briefschreibeknnst.
Epistel (griech.), Sänlenknanf, obe-rer Kranz.
Epis^llogisiitus (griech.), (in derLogik), ei» Nachschlich, ei» Schlich, derals Folge eines andern zu betrachten ist.Im EpisyllogismnS wird der Schlußsatzdes borhergehenden Syllogismns znm Ober-satz gebraucht. (Vgl. prosxllogismus).
— episyllogistische «chlußreihe.
absteigende Reihe bon Schlüssen, so daß je
Equesterstatue.
der vorhergehende den Grund des nachfol-genden enthalt, so daß dieser nicht nur aufihn. sonder» auch aus ihm folgt.
Epitaphium. Epitaph lgriech),die Giab.chnst. der Denkstein.
EpitaslS (griech ), 1. die Knotenschür-zniig in einem Schauspiele. 2. Verstär-kung einer Krankheit.
Epithalamium (griech.), Hochzeit,sied, Hochzeikgedichr-
Epitheton lgriech.), Beiname, Bei-legewort, Zuname-
Epitomator.Oat.), Anszieher. deraiiS größer» Werken einen Auszug macht.— Epitome, Auszug, kurzer Jnbe-'griff. — epitomiren. einei, Aliszug auseiiiem Buche mache»; kurz zusammenfassen.
Epiti'itus. Epitrit (griech.), vier-silbiger Versfuß, in welchem, wen» ebennicht immer gleich geordnet, drei langeSilben nebst einer kurzen vorkommen, z-B.^_oder_^ u. s. f.
Epizeuris (griech.). (Redekunst),nachdrückliche Wiederholung eines Wortes.
EpiZootie lgriech.), Viehseuche, eineherrschende, um sich greifende Krankheitunter den Thieren, z. B. unter dem Horn-vieh. — epizootisch , seuchenartig. —Beide Wörter entspreche» den zunächst ausdie Menschen bezogene» Ausdrücken: Epi-demie und epidemisch.
Epoche, kpogue (frz. spr.: Evohgg),l. ein bestimmter Zeitpunkt, oder seitab-schnitt; ein merkwürdiger Zäblpnnkt, vollwelchem man bei einer Zeitrechnung aus-geht; 2. Aufsehen. Epoche mache»,Aufsehen machet,.
Epode (griech.), Nachgesang; Verseoder Gedichte, die als Zusatz zu den vor-hergehenden gehören.
Epopee oder Epos (griech.), einHeldengedicht; eine poetische umständlicheDarstellung einer wichtigen und interessan-ten Begebenheit, worin das Wunderbareund Merkwürdige derselben in einem feier-liche» Tone dargestellt wird.
Epopte» (griech.), Eingeweihte, sieheeleusinische Geheimnisse.
Epuratio» llat.), Reinigung, Säu-berung, Läuterung.
Equesterstatue llat.). Statue, Bild-säule, die eitie Person zu Pferde darstellt.