estompirte Zeichnung.
dieses Sonntags mit den Worte» des .11. ^Psalms v. 1. anfangt; der Vorfastensonntag. >
esiompirte lfrz.! Keichnuny. Zeich-»nng, anf welcher die Farben dick ansge-tragen und Licht und Schatten durch dasNeiden mit etwas zusammengerollten, Pa-pier oder dergleichen hervorgebracht wer-den. — Estoinpe, Wischer, zusammen-gerollres Stückchen Papier.
Estrade (franz.), erhöheker Platz, Auf-tritt, Erhöhung des Fußbodens bor demFenster oder Throne.
Estratto (ital. >, eigentlich Auszug,einfacher Lottogewinn (wenn nur EineNummer herauskommt!.
esiropirt ffranz.), verkrüppelt, zer-stümmelt, gelahmt.
etablire» ffranz ). l. festsetze», grün-den, stifte», einführen; 2. sich ekabli-re», sich niederlassen, ansässigmachen.—Etablissement (spr.: Etabl isse ma ng),l. Einrichtung, Stiftung, Gründling: 2.Niederlassung; 1. Versorgung. Ein fixesEtablissement, eine beständige undlebenslängliche Versorgung oder Stelle.
Etage lsianz. sprich: Etahsch), Ge-schoß, Stockwerk eines Gebäudes. — eta-genmäßig, stnfenartig, abgestuft. — cta-giren, stocklvcise lnachen, rechenweise anfeinander setzen. abstufen.
Etalage ffranz. sprich: Etalabsch),i. das Auslegen, Auskramen; 2. dasSchantragew. — etalire», l- Maarenauslegen, auskramen; 2. zur Schau tra-ge». aus Prahlerei zeige».
Etalon Uran;.), l. Zuchthengst, Be-schaler; 2. Muster,naß, Eichmaß, Muster-gewicht. — etaloiiireii, Maße und Ge-wichte berichtigen.
Etamine ffranz.!, dünner, leinwand-artig geivobener Wollenzcug, Siebknch,Beuteltuch.
Etape, Etappe (franz.!, 1. täglichePortion von Lebensmitteln, welche den Sol-daten gereicht würd; 2. für dnrchmarlchi-rende Soldaten ein Verpflegungsort, Nast-ort für dnrchmarschirende Soldaten. Da-her : etape:, mäßige Verpflegung,vorschrifkmaßige tägliche Verpflegung derauf dem Marsch begriffenen Soldaten- —Etapier, Proviantmeister.
Etat (stanz.), I. Stand, Zustand, Be-
Etiquette. 185
§ schaffenhcit; 2. Staat, Land, Reich; 1.
, Stab; ä. Verzeichnn;. Register, Abriß.5. Ueberschlag der Kosten. Daher: Etat-Major, Generalstab, Negimentsstab.Etats-Buch, Handelsbnch, woraus manden ganzen Umfang einer Handlung mitEinem Blicke übersehen kann. Etats-Nakh, Staaksrarh. General-Etat,allgemeiner Ansgabenentwurf. Bürger-Etat, Berzeichniß der Bürger.
ei oaetorn, elo. flak-1, und so weiter.
Eteignoiv ffranz- sprich: Etänjo-ahr). Lichtlöscher, Löschhütchcn.
Etendue (franz. sprich: Etangdnh),Ausdehnung, Weite, Große, Umfang,Strecke. — etendtren, ausdehnen, indie Länge ziehen.
eteologisch (griech.!, nach den Jah-ren; z. B. ereologisches Verze,ch„iß:Berzeichniß nach den Jahren.
Eternelle (die Ewige!, die Dauer-blume. — eternjsire» (stanz.), ver-ewigen.
Eteste», die in den Hnndstagen we-hende» Winde.
Ethik (griech.!, Sittenlehre, Tugend-lehre — Ethiker, Siktenlehrer. —ethisch, was in die Sittenlehre gehört,sittlich.
Ethnarch (griech.>, Regent oder Statt-halter »der eine Provinz.
Ethnographie (griech.), Bölkerbe-schreibnng. Ethnographiech c Geschichteist diejenige. welche die Begebenheiten so wiesie sich bei einem einzelnen Volke von An-fang bis zu Ende zugetragen habe» . erzählt,ohne der gleichzeitigen Ereignisse bei andernVölkerschaften ausführlich zu erwähnen.Das Gegentheil von der ethnographi-schen Geschichte ist die synchronistische.
Ethiiicismus (griech.), Heidenthum.— ethnisch, heidntsch.
Ethologie (griech.), Schilderung derSitten und Gebräuche. — ethologlsch ,sittenschildernd.
Etiquette (stanz, sprich: Etiggetk'),l. Hofceremoniel, Hofsitte, Hofgebranch,Höflichkeitszwang; 2. Preiszettelclien. An-hängezettel an Waaren, worauf der Preissteht; Uebrrschrift, Bezeichnnngszettel. —etiquettiren, mit Anhängezetteln ver-sehen.