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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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185
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estompirte Zeichnung.

dieses Sonntags mit den Worte» des .11. ^Psalms v. 1. anfangt; der Vorfastensonntag. >

esiompirte lfrz.! Keichnuny. Zeich-»nng, anf welcher die Farben dick ansge-tragen und Licht und Schatten durch dasNeiden mit etwas zusammengerollten, Pa-pier oder dergleichen hervorgebracht wer-den. — Estoinpe, Wischer, zusammen-gerollres Stückchen Papier.

Estrade (franz.), erhöheker Platz, Auf-tritt, Erhöhung des Fußbodens bor demFenster oder Throne.

Estratto (ital. >, eigentlich Auszug,einfacher Lottogewinn (wenn nur EineNummer herauskommt!.

esiropirt ffranz.), verkrüppelt, zer-stümmelt, gelahmt.

etablire» ffranz ). l. festsetze», grün-den, stifte», einführen; 2. sich ekabli-re», sich niederlassen, ansässigmachen.—Etablissement (spr.: Etabl isse ma ng),l. Einrichtung, Stiftung, Gründling: 2.Niederlassung; 1. Versorgung. Ein fixesEtablissement, eine beständige undlebenslängliche Versorgung oder Stelle.

Etage lsianz. sprich: Etahsch), Ge-schoß, Stockwerk eines Gebäudes. — eta-genmäßig, stnfenartig, abgestuft. — cta-giren, stocklvcise lnachen, rechenweise anfeinander setzen. abstufen.

Etalage ffranz. sprich: Etalabsch),i. das Auslegen, Auskramen; 2. dasSchantragew. — etalire», l- Maarenauslegen, auskramen; 2. zur Schau tra-ge». aus Prahlerei zeige».

Etalon Uran;.), l. Zuchthengst, Be-schaler; 2. Muster,naß, Eichmaß, Muster-gewicht. — etaloiiireii, Maße und Ge-wichte berichtigen.

Etamine ffranz.!, dünner, leinwand-artig geivobener Wollenzcug, Siebknch,Beuteltuch.

Etape, Etappe (franz.!, 1. täglichePortion von Lebensmitteln, welche den Sol-daten gereicht würd; 2. für dnrchmarlchi-rende Soldaten ein Verpflegungsort, Nast-ort für dnrchmarschirende Soldaten. Da-her : etape:, mäßige Verpflegung,vorschrifkmaßige tägliche Verpflegung derauf dem Marsch begriffenen Soldaten- —Etapier, Proviantmeister.

Etat (stanz.), I. Stand, Zustand, Be-

Etiquette. 185

§ schaffenhcit; 2. Staat, Land, Reich; 1.

, Stab; ä. Verzeichnn;. Register, Abriß.5. Ueberschlag der Kosten. Daher: Etat-Major, Generalstab, Negimentsstab.Etats-Buch, Handelsbnch, woraus manden ganzen Umfang einer Handlung mitEinem Blicke übersehen kann. Etats-Nakh, Staaksrarh. General-Etat,allgemeiner Ansgabenentwurf. Bürger-Etat, Berzeichniß der Bürger.

ei oaetorn, elo. flak-1, und so weiter.

Eteignoiv ffranz- sprich: Etänjo-ahr). Lichtlöscher, Löschhütchcn.

Etendue (franz. sprich: Etangdnh),Ausdehnung, Weite, Große, Umfang,Strecke. — etendtren, ausdehnen, indie Länge ziehen.

eteologisch (griech.!, nach den Jah-ren; z. B. ereologisches Verze,ch„iß:Berzeichniß nach den Jahren.

Eternelle (die Ewige!, die Dauer-blume. — eternjsire» (stanz.), ver-ewigen.

Eteste», die in den Hnndstagen we-hende» Winde.

Ethik (griech.!, Sittenlehre, Tugend-lehre — Ethiker, Siktenlehrer. —ethisch, was in die Sittenlehre gehört,sittlich.

Ethnarch (griech.>, Regent oder Statt-halter »der eine Provinz.

Ethnographie (griech.), Bölkerbe-schreibnng. Ethnographiech c Geschichteist diejenige. welche die Begebenheiten so wiesie sich bei einem einzelnen Volke von An-fang bis zu Ende zugetragen habe» . erzählt,ohne der gleichzeitigen Ereignisse bei andernVölkerschaften ausführlich zu erwähnen.Das Gegentheil von der ethnographi-schen Geschichte ist die synchronistische.

Ethiiicismus (griech.), Heidenthum.— ethnisch, heidntsch.

Ethologie (griech.), Schilderung derSitten und Gebräuche. — ethologlsch ,sittenschildernd.

Etiquette (stanz, sprich: Etiggetk'),l. Hofceremoniel, Hofsitte, Hofgebranch,Höflichkeitszwang; 2. Preiszettelclien. An-hängezettel an Waaren, worauf der Preissteht; Uebrrschrift, Bezeichnnngszettel. —etiquettiren, mit Anhängezetteln ver-sehen.