186 ctonnant.
etoiiiiaiit (franz.), erstaunlich, wun-derbar.
etouffci»t(sranz.) erstickend. — etouf-fire» . >. ersticken; 2. unterdrücke» , dam-pfen (z- B. Aufruhr).
Etourderie (franz.llnbedachtsamkeit,Unbesonnenheit, dnmmer Erreich. — etour>di. nnbesonnen, »»bedachtsam, dreist. Ei»Ekourdi, ein unbesonnener Mensch. Wild-fang, Springinsfeld. — etourdiren,beraube».
etrurlsch, aus Elrurien, das unge-fähr dem jetzigen Toscana entsprach. Di«Eimvobnec ivaren durch technische Fertig,feit berühmt. Daher spricht man oft van
- rurrschen Basen ». dgl-
Etüdinilt (franz. sprich: Etüdiang',ein Skudirender. Student.
Etui (franz. sprich: Ettvi), Taschen-besteck, Fuiteral zn allerhand kleinen Ge-rathschaste».
Etymolog (griech-), Wortforscher,Sprachkenner, der sich mit der Abstam-ninng und Ableitung der Wärter beschaf-tigt. — Etymologie, t. derjenige Theilder Sprachsünde, welcher sich m:t demUrsprünge und der Ableitung der Wärterbeschäftigt; Wortforschung, Abstammnngs-künde; 2. die Ableitung eines Wortes selbst.Etymologisches Wärterbnch, d. h. einsolches, worin die Wärter nach ihrer Ab-leitung oder Abstammung angeführt sind.Man gebraucht dafür auch das Wort:Etymologikon lEtymologicum). —etymologlslrcn . Wortforschungen an-stellen.
Eurimie (griech.), gute Beschaffenheitdes Blutes.
Eubulie lgriech-), kluge Berathung,kluges Benehmen, Einsicht.
Euchririslie "griech.), das heil. Abend-mahl, Nachtmahl.
Eudcimoilie (griech.), Glückseligkeit.
— Eudämonismus, Eudämonolo-gie, Gluckseligkeitslebre. Gründung derTugendlehre auf das Streben nach Glück-seligkeit. — Eudämouist, ein Beken-»er, Verfechter der Glückseligkeitslehrc. —eudcimonisiisch, die Glückseligkeitslehrebetreffend.
Eudiometer (griech.), Luftgütemesser,ein Werkzeug, die Güte oder Derdorbe»-
Eupynon.
heit der atmosphärischen Luft zu bestim-me», ihren Sauerstoffgehalt zn erkennen.Eudiometrie , Lnstgütemessung.
Eudoxie lgriech.), der gute Rnf.
Euexie lgriech), Wohlbefinden, ge-sundes blühendes Aussehen.
Eukrasie (griech.), gute Mischung derSafte; im Gegensatz bon Dyskrasie;auch gute GemukhSstimmung.
Eulogie (griech.),, 1. Bcrnnnstigkcilim Neben und Handeln. 2. Segenswunsch.
Eumeiiide» lgriech), Furien, hölli-sche Qualgättinnen.
EuiiomlXEuliomi'ri) (griech.), Ge-setzlichkeit; Beobachtung von Recht undSitte.
Eunuch (griech.), ein Berschnittener,Castrat. Hüter in den Serails der Großenim Orient.
Eupathie (griech.), l. Wohlbefinden,Wohlbehagen; 2. gute Grmüthsstimmung;ä. Geduld.
Eupepsie lgriech.), gute Verdauung.
Euphemismus (griech.), Nennmilde,svlildecungsausdruck, indem man aus Scho-nung eitlen gelindert, Ausdruck braucht,als die Sache eigentlich erfordert. Sowar man von jeher daraus bedacht, dieIdee des S terb en S, des Todes zu mil-dern; man sagt stakt: „er ist gestorben":er ist entschlummert oder entschla-fen; er bat gelebt; er ist in dieetvige Ruhe übergegangen; seinGeist ist der Erde entschwebt; derJüngling oder der Engel senkte,läsehte die Aackel u. s. w. — euphe«»ilsitsch, mildernd, mit einem sanftenAusdrucke bezeichnend-
Euphonie (griech ), Wohllaut, Wohl-klang. — euphonisch, wohlklingend,mildernd. — Eupho», ein der Harmo-nika ähnliches, von Chladni erfundenes,Instrument. Stangeuharmomka, Glasstäbe-harmonika.
Euphorbie (griech.), ein Pflanzen-geschlechk, das einen scharfen, ätzendenMilchsaft enthält, wozu hauptsächlich dieWolfsmilch gehört.
Euphrostne (griech.), eine der dreiGrazien, als Sinnbild bes Frohsinns.
Eupyrion (griech.), chemisches Feuer-zeug, Leicht-, Schnellzünder.