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fecit.
fatal.
fatal llat.), 1, vom Schicksal verhängt;2. widrig »»glückbringend, »»selig, schlimm,mißlich, nnansstehlich, leidig, — Fatali-tät, >- Verhättgniß, Schickung; 2. Wi-derwärtigkeit, Unglück, Mißgeschick, —Fatalismus . der Glaube an ei» un-vermeidliches Schicksal, Verhängnißlehre.Daher: Fatalist, einer, der alles voneinem blinde» niwermeidlichen Schicksal re-giert mahnt, so daß er durch alle Vorsichtund Klugheit ein Unglück, das ihn treffensoll, nicht abwenden könne, ein Verhäng-uißglanbtger. — fatalistisch, der Ver-hangnißlehre huldigend, zugethan, ange-messen, — Fatum, das Schicksal, —Die Alken verstanden darunter die Vorher-bestimmung, nach welcher alle Ereignissein der Welt sich nach einem unabänderli-chen Gesetze zutragen müssen, so daß einMensch nicht nach seinem freien Willenbandeln könne, sondern so wirken müsse,wie jenes ihm unbekannte Gesetz fordert,Mehrheit: Fata , die Schicksale einesMenschen.
Fata Msryaiia, ganberbilder, Luft-spiegelung, seltsame Lnfterscheinnngen, wel-che an der Küste der sicilianischen Meer-enge aus den Dünsten des Meeres, indemdie Sonne darauf scheint, sich bilden.
fatiyant (lat,), ermüdend, mühsam,beschwerlich. Von: fatigiren , abmatten,ermüden, — Fatiguen , ermüdende An-strengnngen, Beschwerlichkeiten, Skrapatzen,
Fatuität, siehe b'.u.
Faubourg (franz, strich: Fodbnh r'),Vorstadt.
faustliren lfranz. sprich: fohfiliren)(sich', Bekanntschaften machen, Verbin-dungen anknüpfen, sich in Gesellschaften cin-schleichen,
Faunen (lat,), Waldgötter mit Bocks-füßen, kleinem Aiegenschwanz, spitzigenOhren und kurzen Hörnern; höchst sinnlich.Daher wird bisweilen ein äußerst sinnlicher,wollüstiger Mensch, ein Weiberjägec, einFaun genannt. — faunisch, grobnnnlich,geil, — Fauna, Inbegriff oder Verzeuch-»iß der einem Ecdtheile, einem Lande-'ei-genthümlichen Thiere.
1'nnsse-couelw, Fauffe Couche (franz.sprich, Fo ß'guhsch') , Fehlgeburt, all-znfrühe und unglückliche Niederkunft, Um-
schlag, — Fauffequeue, k.in««e-g»s»s(sprich: Zoßküh), beim Billardspiel,Fehlstoß.
kVints, Faute lfranz- sprich: Fohk'),Fehler, Versehen, Vergeben,
I'nnwnll, Fauteuil (franz. sprich: Fo-töhl), Armstnbl, Lehnsessel, Ehrenstuhl,Uolltor llat.l, b'iintenr lfranz. sprich;Fohköhr), Gönner, Beförderer,k'nnx-lwlllanl, 1, Scheinedelstein, 2. fal-scher Glanz, Flikterschimmer.
b'nne-eoup franz. sprich: Fohknh),Fehlstoß, Zeblstreich.
bd>>>x-f,'.ils (franz, sprich: Foh früh),Nebenkosteti, intnöthige Kosten.
Uonx-ja»,- (franz, sprich: Fo h sch n h r),falsches Licht, ungüttstige Beleuchtung vonGemälden,
bdinx.pi>,'! lsiatiz, strich: Foh pah),falscher Schritt, Fehltritt,
Favonius <lat.), der Wcsttvind.
Favor llak.), bdnrcno, Faveur lfranz,sprich: Fawöhr), Gunst, Geivogenheit,Vorthetl- e» knvour, zu eines Gunsten,Vortheil, z» seinem Besten, — Faveurs,Faverirchen , schmale Seidenbander, —favorabel . günstig, vortheilhaft. — fa-vorisiren , begünstigen, — Favorit.Günstling, Liebling, — Favorit-Pferd,Lieblingspferd, Leibpferd. — Favorite,Favoritin, eine Begünstigte, Geliebte.— ksvete U»AN!S, schweiget!
Fayence, Fa'i'ence lfranz, sprich:Faiangß ' 1 , eine Act irdetieS Geschirr,welches das Mittel zwischen dem Porcellanund dem gewöhnlichen Töpfergeschirr hält;Thongnk, Halbporcellan.
febricitiren (lat,), das Fieber haben,am Fieber krank sein. Daher: Febrici-tant, einer, der das Fieber hat, ein Fie-berkranker. — febril , febrilisch. fieber-haft, ficberartig. — kel»nr, Fieber, z, B.fodr>5 »>.ulg»:>, bösartiges, hitziges Fieber.
Februar (lat.), Hornnng, Kothmonat.k'cce5, b'o>'ee5 (lat.). Liefen. — fecu-lenk, fäculent, befig, trübe.
fecit <lat.) , abgekürzt: kec., er hat esgemacht (wird unter Gemälde, Kupferstiche,Zeichnungen n. s, w. ttebst deni Namendes Verfertigers gesetzt).