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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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199
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k'einto.

")

I'sinie (sprich: Fangt'), Verstellung,List, Kniff. Vgl. Finte.

Fetbsl (span, Wtv.-,; ital. k-Ip.->), unvoll-kommenec Sammt, mit langen, niederge-drückten Haaren, besten Anfzng Seide, derEinschlag aber Kar» ist.

ketioiw,- tlat,), glücklich, glücklicher Weise.— felicitiren, beglückwünschen. Daher:I-'otioitation, Glücktviitischttng, Glückwunsch.

Felloplnstik, siehe Phelloplnstik-

Feloilie (nenlat,, vielleicht aus demdeutschen Fehl , gebildet), Lehensfrevel,oder Untreue eines Lehensmanns gegen seinenLehensherrn, Lebenstreulosigkeit.

Feluke. Fetucke sital. und franz,),leichtes Schiff ohne Verdeck: eine schmalennd leichte Barke, im mittelländischen undadriatffchen Meere gebräuchlich; ein Flug-schiff-

(lat.), tvcibliches Geschlecht,genei-is konlinini, weiblichen Geschlechtes.

komme so oknmbi-e (franz. sprich: Famm'deSchamb'r), Kammerfrau, Kammer-jungfer.

Fencibles (engl. sprich: Fensibel),Etrandvertheidiger, Küstenwehrmänner.

I'or.inäine (franz.), halb-seidener Zeitgoder schlechter Mohr zn Hans- »nd Nacht-kleidern.

Ferien (lat.), Feiertage, at, welchendie Arbeit unterlasse» wird, Ruhetage,Urlaub.

fern« (franz.), fest, manuhaft, stand-haft, beständig.

Fermnn, siebe Firmem-

rei-maw sital. vom lat, ki-mntn,--), Fersmute, Fermn, Auhaltnng, Stillstand des

Fcc, Feie, Fcpc, Zauberin, Datier-Fccnmährchcn, Fccnpallast,Fcerie,Feerci, Zauberei, (franz, kse; ital, t»n>; neu-tat. )

*-) Fcbm, Febrile, Febmgericht, warim Mittclalter eine Art Halsgericht ober pein-liche Gerichtsbarkeit, welche die in Verfall ge-rathene Justizvflege in peinlichen Händel» er-setzen sollte, Ihre Verhandlungen wurden mitdem größten Geheimnisse betrieben; daher mansie auch heimliches Gericht hieß.

Föte. 199

Gesangs oder Spiels auf einem Tone,Halt- oder Ruheton.

I-'-i-me, Fernie (stanz,), Pacht, Pach-tung; Pachthof, Meierei. — I'ermie,-,Fermier. Pächter.

Ferment (lat,), Gährungsmittel, Gähr-stoff, z. B- Sauerteig. — kermontummor-l-i, Krankheitsstoff. — Fermenta-tion, Gährung. — fern«entiren, gähren.

Fernambuk, ein rothes oder gelblichbraunes hartes Holz, zur Färberei dienlich,aus Südamerika; es bat den Namen vonder Stadt Zernambucco in Brasi-lien; daher es auch Brasilien holzgenannt wird.

Ferocität (lat.), Wildheit, Grausam-keit,

Ferraille (franz,), altes Eisen.

fertil, fruchtbar, ergiebig. — fertili»streu, fruchtbar machen, befruchten. —Fertilität, Fruchtbarkeit.

Io<->-reur, Ferveur (franz. sprich: Fer-nrohr), k'or-v»,- (lat,), Eifer, vorzüglich:heiliger Eifer, Inbrunst, glühende Andacht.— fervesciren, enkglühen, glühe»; zor-nig werden.

Fervidor (franz.), der Hitzmonat, dereilfre Monat des während der Revolutionin Frankreich neu gemachten Kalenders:vom 22. Juli bis 22. Anglist. Vergl.Thermidor.

Fesceniiitie» , Fesceunische Ge-dichte^ Gedichte von äußerst mukhwilligemund schlüpfrigem Inhalt, von der StadtFescennia in Etrurien so genannt, wosie zuerst gebräuchlich waren,

Festi» (franz, sprich: Zestäng), Gast-mahl, Hochmahl.

ko8tii,n teilte (lat.), eile mit Weile. —Fesiiiltttion, Eile, Eilfertigkeit.

Festivität (lat.), Festlichkeit, Feier-lichkeit, Freudenfest.

Feston (franz. sprich: Festong), inder Malerei, in der Baukunst und Bild-hauerei, Verzierung von Laubwerk, Blu-men und Fruchten oder sinnbildlichen Din-gen in Form der Kränze; Blumengewinde,Laubgehänge, Frnchtkranz, Laubschnur. —fesionniren , mit Blumenkränzen zieren,

Fstte (franz. sprich: Fäht'), Fest, großeFeierlichkeit, Lustbarkeit. — fetire», feiern,