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HerpeS.
Epbcsus berühmt zu mache» suchte. Da-her ivird etwa einer, der in ?erstör»ngdes Schöne» und Große» seine Ehre setztmit diesem Namen belegt. So kann mauauch von einem H e r o st r a t i s ch e u Ver-fahren sprechen.
Herpes sgriech.), die Flechte, der Wolfö-wurm. — herpetlsch, flechtig, flechten-artig.
Hertha, altdeutsche Göttin, die Erde.
hesitire», siehe hästtiven-
Hesperiden sgriech.), in der griechi-schen Fabellehre, reizende Mädchen, welcheGarien mit goldenen Aepfeln am Fuße desBerges AtlaS besaßen, die von einem Lra,ehe» bewachst wurden, den Herkules er-legte. — hesperidische Garten, Zau-bsrgarten.
Hesperien, das Abendland, Italien.
Hesperus, Hesper (griech. ), »achder Fadellehre, ei» Bruder des Atlasund großer Freund der Sternkunde; erwurde von dem Volke göttlich verehrt undder schönste Stern am westlichen Himmel.Auch jetzt noch bezeichnet dieses Wort denAbcndstern. Dieser aber ist kein andererals die Venus, welche den Namen Abend-oder Morgen-Gtern bekommt, je nach-dem sie des Morgens oder Abends am Ho-rizonte sieht; des Morgens heißt sie jsu-cisev.
Hestia , der griechische Name der Vesta.
Hetäre lariech.), Buhlerin. Dirne.—Hctärie. Verbindung der Neu-Griechen.
heterodox (griech.), andersdenkend,andersgläubig, abweichend von dem öffent-lich angenommenen l'ehrdegriff einer Kirche,und insofern irrlehrig, irrgläubig,als man unter dem entgegengesetzten or-thodox rechtgläubig versteht. — He-terodoxie. Abweichung von dem öffentlichangenommenen Lebrbegriff einer Kirche;Irrgläubigkeit. im Gegensatze mit derOrthodoxie als Rechtgläubigkeit.
heterogen (griech.), was von verschi«.dener Gattung oder Natur ist, ungleichar-tig, fremdartig. Das Gegentheil ist ho-mogen- - Heterogenität, Ungleich-artigkeit, Fremdartigkeit.
Heteroklita sgriech.), Wörter, welcheeine unregelmäßige Biegung haben. — he-teroklitisch, unregelmäßig.
Hexis.
Heteronomie cgriech.), fremde Gesetz-gebung , wenn der Wille irgend worin an-ders, als in der Tauglichkeit seiner Ma-ximen zu eiiier allgemeinen Gesetzgebung,das Gesetz sucht; Gegensatz von Heauto-noniie.
Heteroscii sgriech.), Einschattige; dieBewohner der gemäßigten Erdstriche, welcheihren mittäglichen Schatten das ganze Jahrhindurch nur auf Eine Seite, nach EinemPole hin werfe».
Heterozetese (griech.), verfänglicheFrage.
Hetman, Anführer, Oberst eiiier Kosa-kenhorde.
heuvekci od. heurika (gr.ich hab's gesunden ! i Das) Heureka ru-fe», über die Erfindung, Ausfindnng vonetwas seine Freude laut werden lasten.
Heuristik, Heuristik Kriech.), dieErfindnngsknnst, Anweisung methodische Er-findungen zu machen- — heuristisch,heuristisch, erfinderisch; heuristischeMethode besteht in der Geschicklichkeit,einen Schüler Wahrheiten selbst finden zulasten, ihn daraus bloß hinznleiten. stattsie ihm geradehin mitzutheilen; entwickelndeLehrart.
Hexachord (griech.), 1. der Sechs-klang, die Sechste; 2. ein sechssaiiigesTonwerkzeug.
Hexaedron, Hexaeder (griech.). einSeihsfloch. ein Körper, der von sechsgleichseitigen Vierecken eingeschlossen ist, z.B. ein Würfel.
Hexago» (griech.), ein Sechseck.
Hexagynieu (griech.), Pflanzen mitsechs Griffeln, sechSweibige Pflanze».
Hexaömero» sgriech.), ein Werk von6 Taget,.
Hexameter sgriech.), ein aus b Füßenoder Gliedern bestehender Vers. In die-ser Versart sind z. B- Klopstocks und La-vaters Messiade geschrieben.
Hexaiidrieil sgriech.). Pflanze» derenBlüthe» (> Staubfaden haben, sechsman-nerige Pflanze».
itex.ipln (griech.), eine Bibel i» 6 Spra-chen.
Hexis (griech.), die bleibende Beschaf-fenheit, das gewöhnliche körperliche Befinden.