homogen.
Mittel gibt. Es werden alle Medica-menie (die großentheils i» Gift bestehe»)i» ganz kleinen Portionen gegeben, »ndstrenge Diät gefordert. Erfinder dieserMetdode ist Nr. Sahne mann in Eölken.
— Homöopath, ei» Anhänger dieserHeilmethode-
homoaen (griech), lvaS von einerleiArt und Beschaffenheit ist, gleichartig. Einhomogener Körper besteht a»s lauterTheile», die von einerlei Art find- DaSGegentheil ist heterogen. — Homoge-nität, Gleichartigkeit.
homolog (griech.), übereinstimmend,gleichlautend! — Homologumenri, äst-gemein angenommene oder als acht aner-kannte Schriften, z B- des Ncnc» Testa-ments. Das Gegentheil ist 7lntileg0-nienn.
homonym, homonymtsch(griech ).was einerlei Name» bat, gleichnamig, ob-gleich »> mehrfacher Bedeutung; ;. E- WolfHecht, Haken, Brecheisen hat ,m Latein,-scheu den gemeinschaftliche» Namen I-up»,.
— Homonymie, gleiche Benennung ver-schiedener Dinge, oder die Gleichnamigkeitder Wörter, welch« verschiedene Bedeu-tungen bade».
Homophonie (griech.), Uebereinstim-miiiig niedrerer Stimmen, Gleichlaut.
Homoiusianer (griech.). in der Kir-chengeschichle, diejenigen, welche behaupte-ten, daß Jesus der Gottheit dem Wesennach bloß ähnlich sei; im Gegensatze mitden Honiousinnern, welche «ine völlig«W es e» Sg le > chb e > t oder Einerleideitbehaupteten. — Homoiufie, Wefensahii-lichkeit. — Homoiusios. einer der ahn-liche» Wesens mit einem Andern ist. —Hoinousie, Wesensgleichheit, Enierlei-heit. — Homoufiios, der einerlei We-sen mit einem Andern hak.
honnett (franz,), ehrbar, redlich; be-scheiden, ivohlanstandig, gesittet, züchtig.
— »»ichttiö, Honnetet«, Ehrbarkeit,Bescheidenheit, Rechtlichkeit, Höflichkeit,Biederkeit.
lloi.neui-, Honneur ffranz. sprich:Honnöhr. von, lat. Honor), Ehre,Ehrerbietung. — Honneurs, 1. dieChrenbezeugungen; daher: die HonnenrSmache» (namentlich seinen Geisten) all«Ehre erweisen, aufwarten; 2. in gewissen
Hören. 235
Kartenspielen, die Obertrnmpfe. die aufeinander folgenden höchsten Karte». —honornbel, rühmlich, ehrenvoll, ehr-würdig. — Honorar, Bezahl»»» fürDinge oder Geschäfte, welche nicht füglichgenau tarirt werde» könne», z. D. fürSchriftstellerarbeit, Ebrengebuhr, Chren-lohn, Lehrer- und Schrifistellergedübr- —Honorarius. der von einem Amte denTitel und Rang, aber keine Besoldung hak,Ehrenmitglied. — Honoratiores. dieVornehmste» eines Orts, die sich vom Pö-bei unterscheiden; Leute aus den höher»Stande»; Skandespersoue». — lxruor ailiiler.i (ital ), Wechselannahme zur Be-zahlung. — lxmorilw« (lat.) . rühmlich,stattlich, mit allen Ehrenbezeugungen. —bonoriren, >. Ehre erweise», beehre»,2. bei den Kaufleute,>, einen Wechselhon oriren, einen Wechsel annehmen,oder bezahlen; 3. Ehrenloh» geben. —
zu Ehre». — Honor-Tnge, sieheRespect Tage-
sprich: Hoiini soah ggi mal y pangs).Trotz, Hohn, Schmach, dem, der ekivasArgeS denkt! ein Ausruf, den der KönigEduard III. im I- >358 that, als er dasder Gräfin von SaliSdury beim Tanz enk-fallene Strumpfband aufhob, und deßwe-gen für 24 Ritter den Orden des blauenHosenbands stiftete, welcher um das linkeKnie ein goldenes himmelblau emaillirteSKniebanv, mit den obigen Worten in Goldgestickt, trug.
h-wt-ur, honteux (franz. sprich: hon-töh), >. beschämt; 2. verschämt: p-uei-ebo»w>n, ei» verschämter Armer; 3. schänd-lich , schandbar.
Hoplit griech.). ein geharnischter 5uß-kampfrr. — Hoploinnchle, Kamps ,»völliger Rüstung.
»ori>° (lat.), Hören, die in katholi-schen Kirchen «nd Klöstern gewöhnlichenBet- und Singstunden, Einheit »o,-.>,Horn. So kommt vor: zur Hora rufen.— boi-i,« c„oonirLe, vorgeschriebene G<-betstunden.
Hornz <»°r»tiu'>, ein berühmter lyri-scher Dichter der Römer.
Hören (lat. vom griech.). die Göttin-nen der Jahreszeiten, welch« gewöhnlich