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als leicht geschürzte, tanzende Mädchenvorgestellt werden. Sie waren auch Kot-tinnen der Anmuch und Schönheit, undSymbole der Ordnung in der moralischenWelt; daher man ihnen die Namen Iren e,Friede, Dice, Gerechtigkeit, und E u » o>mia, gesetzliche Ordnung, gab. — Oftsagen die Dichter „im Tanze der Hö-ren", um den Lauf, Ablauf der Zeit zubezeichnen.
horirt, horirte Buchstabe», beiden Buchdruckern, große zierlich eingefaßtein Holz geschnittene, oder in Kupfer ge-stochene Anfangsbuchstabe».
Horizont lgriech-), «. Gesichtskreis,oder der Kreis des Himmels, den man über-sehen kann; die Gränzlinie am Kimme!,welche die sichtbare Halbkugel desselben vonder unsichtbare» trennt; 2. Kreis deS Ver-standes oder der Vorstellungskraft; Fas-sungskraft. z. B-das ist über meinen Ho-rizont, d. h. das verstehe, begreif« ichnicht. — horizontal, wagerechk; Ivasder immer gletchen Flache eines stille ste-henden Wassers gleicht. Horizontal-linie, wagrcchtc Linie. Horizontal-Wage, Wafferwage, ein Werkzeug, umeine wagrechts Linie oder Fläche zu messen.
Horographie, Horologiographietgricch.), Sonnennhrmachecknnst. «SieheGnomonik ) — Horonietrie, die Kunst,die Stunde» einzutheilen »nd abzumessen. —Horoskop, (das), ein mit den Tags-und Nachtlängen bezeichnetes maihemati-scdes Instrument, dessen sich die Stern-deuter zur Bestimmung der Stellung derGestirne bei der Geburt eines Menschen,d. h. nim Nativitätstellen bedienten;ein Etundenbeobachter. — Horoskovie.die Sterndeuiung, Zeichendenterei, dieWeissagung aus dem Stande der Planetenzur Zeit der Geburt eines Menschen.
horrend (lat.), gräßlich, abscheulich,entsetzlich. — horresclren , verabscheuen.— Horreur (franz. svrich: Hörrohr,vom larein. b-xu-or), Schrecken, Abscheu,Entsetzen, Gräuel.
No^s lt'oeuvre franz. sprich: Hohr dö-wecl, 1. Beiwerk von einem Gebäude;2. etwas nicht znm Plane eines WerkesGehöriges, also etwas UeberflüfsigeS, Zu-gegebenes. Entbehrliches; 3. bei der Ta-fel, ein Beigericht.
Houris.
Horticultur (lat.), Gartenbau, Pflegeder Gartengewächse; Treibhansbesorgnng.
Hostanna thcbr-), Herr. hilf ihm!Preis ihm!
Hospes flat.), 1. der Wirth, Gastgeb,der nicht wie ein Gastwirts», für Geld,sondert, aus Freundschaft oder Gefälligkeitbewirthet; 2. der Gast, Gastfrcnnd.
Hospital (lat.). Armen - und Kranken-haus, Spital. — Hospitalit, der ineinem Krankenhause unterhalte» wird, Spitt-ler, Pfleghäusler. — Hospltalität , Gast-freiheit. Gastrecht, Gastfreundschaft. —hospitlren , «. Herberge nehmen, bei Je-mandem einkehren ; 2. Vorlesungen besuchs-weise, als Gast, beiwohnen. — Hospitant,Hörgast. — Hospitiern« (lat.), Hospice(franz.), «.Herberge, Gasthaus; 2. ei»kleines OrdenSbans zur Beherbergung derDurchreisenden bestimmt; 3. der znm Quar-tier für die Fremde» bestimmte Theil einesKlosters; in der Sprache der Hochtchü-lec, Gelag,. Trinkgrlag.
Hospodar (türk.), eigentlich Herr; Ti-tel der der Pforte zinsbare» Fürsten in derMolda» und Wallachei. — Hospodarriat, Stelle und Gebiet eines HospodarS.
Hostie (lat.), «. Opferthier, Schlacht-opfer : 2. Abendmahlbrok, die kleinen. run-den, dünnen, von ungesäneriem Waizen-mehle gebackenen Scheibe». deren man sichin der katholischen und lutherischen Kirchebeider Communion. statt des Brodes, zubedienen pflegt- Vgl. Vblate.
hosiil (lat-), feindlich, feindselig. —Hosiilitat, Feindseligkeit, feindliches Ver-fahren-
lläwl, Hütel (franz. sprich : Hohtehl),«. ein großes weitläufiges HauS eines Vor-nehmen , ein Palast; 2. ein großes gut ein-gerichtetes Gasthaus. — Ilüiei-Ilwu, großesSpital zu Paris. — IlLwi se viil- , Stadt-haus, NathhanS. — Hotellerie, Wirths-haus, Gasthof.
Hottentotten, «. die ursprünglichenLanbeseinwohner auf der Sndspitze vonAfrika; 2. „»eigentlich: sehr rohe, umvis-sende, und ungesittete Menscheii.
Houris (sprich: Huris), IN der Glau-benslehre der Türken, die schönen Jung-frauen, die den Seligen im Paradiese zurGesellschaft dienen sollen.