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uiem.
2kon.
i-iem slat.) , eben der- oder eben dasselbe.— icke», ;>cr illeu,, Gleiches durch Glei-ches ausgedruckt. — Idemisi, ein Jaherr,der zu Allem ja sagt.
Identität (vom lat. i-le,„j, Gleich-heit, Eiucrleibeit, Uebereinstiinmnng iu je-der Nückstcht. — identisch , einerlei, gleich-bedeutend, gleichförmig. — identischeGätze , eiuerleiiäqende, gleichbedeutendeSätze. — identificiren , z» Ebendemsel-ben , oder zu dem Nämlichen machen, v«r<einerleieu. — Identification, Gleich-machuug, Verschmelzung.
is ent (abgekürzt l. c.j, flat.), das isl,das heißt.
Idcographik, siehe Paslgraphik.idioeiektvisch (griech.j. ursprünglichclekirisch, was die Elektricität nicht erstvon ander» Körpern erhält.
idiographisch (griech.j, mir eigenerHan^ geschrieben.
Idiom tgriech), die Eigenthümlichkeilder Sprache eines Landes, die Mundart.
Idiopathie (griech.j, die einem ein-zelnen Gliede eigene Krankheit, örtlichesLeiden. — idiopathisch, einzelleidend,für sich leidend. Rührt z. B- der Wahn,sinn unmittelbar von irgend einem Fehler derGehirnorgane selbst her, so sagt man, dasGehirnübel fei i d i o p a th i sch. oder dasGehirn leid« idiopathisch. Entsteht hin-gegen der Wahnsinn aus Melancholie,welche von Uebeln im Unterleibs herrührt,so wird die Gehirn-Affccrion con sen-suell genannt, oder behauptet, das Ge-hirn leide consensnell- (S- d. W.jIdiosomnambuiismus sgriech-lar.j.ein ohne Einwirkung eines MagnetisenrSentstandener somnambuler Zustand. Vgl.Somnambulismus und Autosom-nambulismus.
Idiosynkrasie fgricch.), der Inbegriffdes Eigenthümliche» einer Person, in Be-zug auf ihre Empfindnngsweise; eine auseiner besondern Beschaffenheit der sinnlichenWerkzeuge herrührende Eigenheit des Em-pfindungsvermögens, Sinneseigenheit, Em-pfindungseigenheik, eigenihümlichc Empfind-lichkeit für gewisse Reize.
Idiot (gr.), ein Univissender, Pinsel.Idiotikon (griech.j, Sammlung oderWörterbuch solcher Ausdrücke, die nur einer
gewisse» Gegend eigenthümlich sind, Bezirks-oder Kreiswörterbnch. — Idiotismus,eine Eigenheit im Ausdrucke, welche nurin dieser oder jener Mundart Statt findet,mundartliche Spracheigenheit, Bezirkwort.
Idollgriech.j, Götze. Götzenbild, Ab-gott. — Idolater, Idololater, einGötzendiener, Abgöttischer. — Idolatrie,Idololatrie , Götzen - oder Bilderdienst,Abgötterei.
Iduna, in der nordischen Zabellehredie Göttin der Unsterblichkeit. S. Braga.
Idus l lat. j, im altromischen Ka-lender, der töte Tag des März. Mai,Juli, Octobcr, in den übrigen Monatender töte.
Idylle fgciech.j, ein Gedicht, welchesGemälde aus dem idealischen Land- undHirtenleben enthält; Schasergedicht, Hirten-gedicht. — idyllisch, ländlich, einem Hir-tengedicht gemäß , schäfermäßig, einfach undunschuldig.
Iguatianer, die Jesuiten, »ach demVornamen ihres Stifters JgnatiuS Lo-yola so genannt.
Ignatius-Bohnen, bittere, betau-bende Kerne des Jgnatinsbaumes auf denphilippinischen Inseln, welche gegen dieWechselfieber und die Fallsucht gebrauchtwerden.
Ignicola (lat.), Feueranbeter.
Ignition (lat.), in der Chemie, dasVerbrennen zu Kalk nnd Asche; Verkal-kung; das Ausglühen.
ignobel ffranz.j, unedel. -
Ignominic ffranz.j, Schmach. —itzuominios , schimpflich, entehrend,schändlich.
Ignorant flat.), ein Unwissender, Un-geschickter. — Ignoranz, Unwissenheit.— ignoriren , nicht wissen ; besonders sichstellen, etwas nicht zu wissen. — Einenignoriren, thun, als kenne man einennicht. — Etwas ignoriren , keine Notizvon etwas nehme».
ignosciren llat.), verzeihe».
Ikon (griech.j, ein Bild. — ikonirsche Vtatiien . ähnliche Bildsäule», d-h.solche, welche die Personen in ihrer wahrenGröße darstelle», entgegengesetzt den kolos-salen. — Ikonodulen, Bilderanbeter-