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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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270 Zalon.

monophysitischen (nur eine Natur in Christoanerkennenden) Christen im Orient und inAfrika; 2. ehemals katholische Anhängerdes im Jahr 1688 vertriebenen KönigsJakobs N. in England, so wie seines nachFrankreich gestüchteten Sohnes Jakobs >11.

Jaloil (stanz, sprich: Schalong),Absteckepfahl, Meßstock lmit einem Stroh-wisch), Richtfähnchen. — jalpmuren,abstecken.

Jaspustt (stanz, sprich: Schal»sih),1. Eifersucht, Neid, Mißgunst; 2. eineArt Fensterladen. — jwloux (sprich : scha-luh), eifersüchtig, mißgünstig.

Jumbuge (stanz, sprich: Scham-bahsch'), 1. Grundmauer. 2. Thür- undFensterpfoste».

Jumbe, Iambus (griech-). einVersfuß, der aus einer kurze» und einerlange» Silbe besteht: ^ ^ jambischeVerse, Gamben, nach solchem Silben-maße eingerichtete Verse.

*)

Janitschuren (türk.), der beste Theildes türkischen Fußvolkes. — Iailitscharreir-Mustk, die türkische Feldmnsik.

Iwnseillsten, Anhänger des 1638 ver-storbenen, in einigen Punkten von dem ka-tholischen Glauben abweichende» holländi-sche» Bischofs zu Ppern, Cornelius Ja Il-sen ins- — Irmsenisinus , Lehre desJansenius.

Januar (lat.1, Jänner, auch Hart-monat, verhärte, strenge Monat genannt.Der Name kommt von dem alt-römischenGotke Ianus, welcher den Jahreswechselregieren sollte. Weil nun dieser Gott mitzwei Gesichtern, vermittelst deren er vor-wärts und rückwärts sah, abgebildet wurde,so gebraucht man etwa den Ausdruck Ja-uns-Gesicht, um etwas Zweideutiges zubezeichnen. — Der Janus-Tempel istgeschlossen, bedeutete bei den Römernso viel als: Es herrscht Friede.

japanische Arbeit, wo erhöhet? Blu-me» und Figuren angebracht, vergoldetund ausgemalet werden. — japaniren,Porzellan »ach Art des japanischen malen.

») Ja »-Hagel (Jan wahrscheinlich entstan-den aus Johann), das gemeine Volk, derniedrigste Pöbel.

Jesuiten.

Japet, einer der Titane» (siehe diesesWort).

äai'si» äe- plante« (franz. sprich: Schar-däng deh Plant'), der botanische oderPslanzengarte» zu Paris.

IrrrgSN (stanz, sprich: Schargong),ein unverständliches, sprachwidriges Gerede,Kauderwelsch, verworrenes Geschwätz.

Javretiores (stanz, sprich: Schar-ret täc'), Strumpfbänder-

Jason, einer der Argonauten (siehedieses Wort).

Irrschmack, der Schleier der türki-scheu Frauen.

Jaspis lgriech.), ein glasartiger, fe<ster, nndiirchsichtiger, meist vielfarbiger Kie-sel- — jaspireu , von dem Schnitte einesBuches, sprenkeln.

Iatrie, siehe I.

Iectigation llat.), das Herumwerfen,Zucken in Krankheiten; auch das Zitterndes Pulses.

Jehpva (hebr.), der Ewige, Unwan-delbare, als Hauptname des einigen wahrenGottes.

jejutt (lat.), nüchtern, seicht, fade-—Iejunität, Nüchternheit, Seichtheit,Leere.

jenische Spräche, siehe LhschemLaschon-

Jenny-Maschl'lie», englische Baum-wollespinnmaschinen, von ihrem ErfinderArkwrighk nach seiner Frau Jennybenannt.

Jeremiade, das Klagelied-

Jesuiten, ilspoiiten , katholischeOrdensgeistliche von der Gesellschaft Jesu,auch Lwi'wi reguläres genannt; von demspanische» Edelmann, Jgnaz von Loyola,im Jahre 1521 gestiftet, vom Papste Paulim Jahre 1540 und 1543 bestätigt. Die-ser Orden übt einen großen Einfinß aus,und würd als eine Hauptstütze des Noma-nismus betrachtet. Es wird ihm von vie-len Seiten der Borwucf gemacht, daß erdem Grundsatz huldige, der Zweck heiligedie Mittel, und das Benehmen vieler Mit-glieder wird als schlau und intrigant be-zeichnet. — Jesuitismus, Loyolas Lehre,Sinn. Geist; hauptsächlich Verschlagen-heit, Ränkesucht.