Jeltalur.
Jettatuv (italienisch jsu->>ur», sprich:Dschettatura), Bezanberung durch böseBlicke und durch Worte , woran die Nea-politaner glauben.
Jeton (stanz. sprich: Schetong),Rechenpfennig. Schanpfennig, Spielmarke.
jöuns — ä ta jeune sfranz.) ,
eine neue Benennung für den unter demKinn hinlaufende» Bart, als Kennzeichendes Nepublikanismus.
Joaillerie tfranz. sprich: Schoal-lierih), Schmuck-, Geschmeidehandel.
Jobber (eugl. sprich: Dschobber),kleiner Unternehmer, Makler; Wucherer.Bergl. Stock-Jobber.
Jockei (eugl. sprich: Dsch —), l.Roßhändler; 2. Reitknecht, Neitbursche,Borreiter; 3. auf englische Art gekleideterKnabe zur Bedienung.
Jocus (lat.), Scherz, Spaß. —Jocosa, scherzhafte Dinge. — jacose,scherzhaft, im Scherz.
Jodine, Jodin, ei» in der AschedeS Seetangs befindlicher, nicht metalli-scher Körper, der als Heilmittel gegenVerdicknng des Halses u. s. w. gebrauchtIvird.
Joch»-Bull lengl.), ein Name, wo-mit man in England scherzweise den gro-ßen Hansen des Volks belegt.
jolt tfranz. sprich: scholl), artig,niedlich; daher Ioli, häufiger Name vonLieblingShnnden.
Jongleur (franz. sprich: Schong.löhr), Gaukler, Possenreißer, Zauberer.
— Jouglerie, Gaukelei, Taschenspie-lerei.
Ionischer Dialekt (griech.), Sprach-art der allen Jonier, die tveichste von al-len; in ihr schrieben Homer. Herodot,u. a. m. — Ionische Schule, dieerste und älteste philosophische Secte unterden Grieche», deren Urheber, ThaleS, sichin Milet, einer Stadt in Jonien, nieder-ließ. Jeder der dazu gehörigen Philoso-phen machte ein Element, wie Wasser,Luft, Feuer als das erste Princip geltend.
— Ionische Säulenordnung , die-jenige, welche ein mit zwei Schnecken aufzwei Seiten, oder ei» mit vier doppelsei-tigen Schnecken auf den vier Ecken gezier-tes Capital hat. — Ioilismus , dem
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ionischen Dialekte zukommende Eigenthüm-lichkeit. — Ioniker. ionischer Versfuß,bald sinkend,_bald steigend,
Ionke, Junke , chinesisches und ost-indisches Lastschiff von plumper Bauart;andere zu Lustsahrten bestimmte Jouken sindklein, zierlich und bequem.
Ionquille tfranz. sprich: Schon-kille), eine Art wohlriechender Narcissen.
Iota tgriech.), 1. der kleinste Buchstabedes hebräischen und griechischen Alphabeths,(Jod); 2. »»eigentlich, die geringste Klei-nigkeit'; daher die Redensart: Kein Jota,d. h. nicht das Geringste.
Journal tfranz. sprich: Schurnah l).l. Tagebuch; 2. bei den Kaufleuten, einesder wichtigsten Handlungsbücher, worinalle vorgefallene Geschäfte aus den übrigenBüchern nach der Tagesordnung eingetragenwerden; 3. ein Zeitblatt, Tagblatt, eineZeitschrift, die entweder täglich oder mo-natlich. auch vierteljährlich herauskommt,und die Tagesbegebenheite», Künste, Wis-senschaften, Literatur, Erfindungen u. s. w-zum Gegenstand hat. — JouLualiere,eine Tagpost, die zwischen zwei Oerternhin und her geht. wie z- B. zwischenBerlin und Potsdam. — Journalist,Herausgeber einer Zeitschrift. — Jour-nalistik, Journalismus, Zeilschrift-stellerei. — JourNalisticum, Lesever-cin für Zeitschriften. — journalisiren ,bei den Kaufleuten, die Posten in dasTagebuch eintragen.
jovial, jovialisch (lat.). launig, auf-geweckt , von heiterer Laune, frohsinnig. —Jovialität, Lustigkeit, Frohmüthigkeit,Frohsinn.
Jovilabium, ein Werkzeug, vermit-telst dessen man die Trabanten des Jupi-ter auffinde» kann.
Jubiläum, Jubelfest, d. h. ein Fest,womit eine verlaufene Zeit von hundert,oder von fünfzig, auch wohl von fünfund-zwanzig Jahren gefeiert wird. OeffentlicheAnstalten feiern solche zu Bezeichnung derJahrhunderte seit ihrer Stiftung; Regen-ten und Beamte am Ziel ihrer rvjahrigenAmtsführung; Ehegenossen durch ihre gol-dene Hochzeit tJubelbochzeitj. — Iubi<larius oder Jubelgreis, ein solcher,der sei» Jubelfest feiert. — Jubeljahr,