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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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277
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Klipnomantie.

Rapnomantie (griech.), Wahrsagerci !aus der Art, wie der Rauch aufsteigt.

Rappelten, Büßende, welche stch wah-rend der Geißelung mit einer Kappe be-deckten, um nicht erkannt zu werde».

Rappern, die „och geschlossene» Bltt-thenkuofpen des Kappcrnstrauches (in Ita-lien, Frankreich u. s. f.), von säuerlichemGeschmack.

Rapsei, Gehäuse, Buchse.

Rapudan-Pascha, siebe C-karakoliren, karainbsliren , -c.siehe C.

Rarat (franz.), ein kleines Gewicht desGoldes von 12 Gran (24 Karat geben eineMark); 2. Edelsteingewicht von 4 Gran.— Ravatirung, Vermischung des Gol-des mit Silber oder Kupfer, Goldversctzuug.

Raravane, siehe C.

Rarbatsche , auS ledernen Riemen ge-flochtene Peitsche. — kardätschen, peit-schen.

Rarcharias, Haifisch, Menschenfres-serhai.

Rardätsche sverschieden von Rartat»sche). 1. Distelkamm, Wollenkamm, Ha-kenbürste, um die Wolle durchzuziehen; 2.lange viereckige sauborstene Bürste. Pferd-striegel. — kardätschen, 1. Wolle käm-men; Pferde striegeln. Verwandt mit:Rarde (vom lat. , Distel; Di-

stelkohl, distelartige Kohlstaude.

Rardiaka (griech.), Herzstärkungen,herzstärkende Mittel.

Rardialgie lgriech.). Herziveh, Herz-gespann, Magenkrampf, Drücken am Ma-genschlunde.

RardltlS, Magenentzündung.

Rarlisien , in Frankreich, Anhänger desvormaligen Königes Karl 2t.

Rarneol. siehe <k.

Rarnies, Rarniesz ifranz. corni,4,e.vom lat. l-o,-»,,uilnn), 1. der dritte undoberste Theil des Gefimfes an Säulen halbcm - und halb auswärts gebogen, wie einX: 2. die erhabenen gekehlten Leiste» anSchränken, Thurgerüsten n. dergl-. Kranz-gesimse.

Rarpholonie tgriech.), das Flocken-lesen der Sterbenden- I

Kcit, Kat-Schiff. 277

> Rarpollth lgriech.), Zruchtversteine-rnng.

Rarrikatur, siehe E.

Rarrousei. siehe C.

Rartaune, Rarthaune lvom lat.gnartann), eine Art groben Geschützes, wel-ches sich vorzüglich durch seine Kürze undDicke unterscheidet (die ganze schießt 48,die halbe 24 Pfund). — Rarthaunen»Pulver, das gröbste Pulver.

Rartätsche <vom franz. c«rto»d>e >,eine mit kleinen Kugeln, Nageln, gehacktemBlei n. dergl. gefüllte Patrone von star-kem Papier, Zwillich oder Blech für Kano-nen. — Rartätschenseuer, Abseuerungvon solchen kleinen Kugeln.

Rarthause, Karthäuserkloster, von derEinöde tkhartrcuse (spr.: Schartröse),in Frankreich, wo das erste Kloster dieserArt war. Der Rarthäuser verpflichtetsich hauptsächlich zum Schweige».

kartiren , in einen Riß, eine Zeichnungbringen.

Raruukel, siehe <s.

Ravyatiden (griech.), in der Bau-kunst, Säulen, welche die Gestalt desobern Theiles weiblicher Körper haben,und zur Unterstützung von Altanen undChören gebraucht werden, Tragbilder, Last-trägerinnen , Pseilergebilde-

Raschemir-Ghalrvs, Raschmir-Shalws, sehr feine wollene Umwurf-kücher aus Tibet und Kaschmir.

Raste, ein erblicher Stamm oder Stand,Familienstamm, eine Classe, worin sich derBeruf forterbt. — Rastengeist, ein be-schränkter Standesgeist, Zunftgeist; Stre-ben nach strenger Beobachtung der Rang-verhältnisse, der Vorrechte gewisser Classenvor andern. ,

kasteien (vom lat. cssNg-re). züchti-gen, dem Leibe wehe thu», unangenehmeEmpfindungen verursachen, besonders in got-tesdienstlicher Absicht, wie besonders inKlöstern durch Faste», Geißeln, u. s. w.geschieht.

Rastizen, Mischlinge, von Europäernund Mestizen erzeugt.

Rastor, siehe t.

Rat, Rat-Schiff, ei» nordisches,dreimastiges Handelsschiff mit einem große»

! Ladungsraume-