litigiren. local. 295
zermalmung. — lithotriptisch , den Bla-senstein zerreibend.
litigiren (lat.), streite,i, Prozeß füh-ren- — Litignnt- ein Rechtsstreilfübrer.— litigiös, >- streitsüchtig; 2. demStreike unterworfen, streitig. — l-iiir c»n-lerwiio, Einlastnng auf die Klage. — I-I-Ij, pe,i6-nti->, Llkispetldeiiz (vgl. lir),Streitanbangigkeit vor Gericht. Schwedenvor Gericht. — l.iiis «Ie»u»ciaiio, Streit'verkünd,ing. Darunter verstebl man dieAnzeige eines Likiganke» an eine» Drittenvon dem Obschweden eines Prozesses, inder Absicht feine untersinkende Theilnahmez» veranlassen. oder wenigstens seine an-fälligen künftigen Einreden wegen mangel-hafter Prozeßfiihrnng znm vorans auszu-schließen. Ein solcher Streikfübrer heißtL i t i s - D en u nc i a n t, der, an welche»er sich wendet, LitiS-Denuuciat.
Litornle, Littornle, Litornl (lat.),das Küstenland; besonders das zu Oestreichgehörige Uferland am adrialische» Meere,worin Triest liegt. — littoral, das Kü-stenland betreffend.
Litotes (gciech ), sRedekunst) , Milde-rung , Verkleinerung.
Litre lfranz.) , die Einheit des franzö-sischen Faßmaßes flüssiger und trockener Sa-chen, 50 Knbikzoll groß. Es halt etwa 2Pfund Wasser. und 25 Unzen Getreide.
Litter-r , Litern (lat.), (abgekürzt L),der Buchstabe- — litterns, buchstäblich,nach dem Buchstaben. — litterarisch, ge-lehrt, wissenschaftlich, zu den Büchern ge-hörig. — Litternr-Geschichte . be-schichte der Gelehrsamkeit oder der Wissen-schaften und des Biicherwesens. — Litte»rntor. ein Gelehrter, bclonders der Mitdem Bück,erwese» vertraut ist; ein Bücher-kenner. — Litteratur, t. das Büchec-ivesen; 2. Ducherknnde; 5. Wissenschaften-knnde, Gelehrsamkeit. — Litteratur ei-nes Volle? ist der Inbegriff alles des-jenigen, was in dessen Muttersprache ge-schrieben worden ist, z. B. deutsche Litte-ratur. — Schöne Litteratur, Dicht-siinst, Beredsamkeit u. s. w. lrrieh« bei-i«, ieiire,). — Litteratur-Zeitung,eine gelehrte Zeitung, ei» Blatt mit gelehr-ten Biicherbeuriheilunge». — Litteratus,eni Gelehrter, ei» Studierter. — litte-
riren, mit Buchstaben versehe» oder be-zeichne».
Litur llak.), das Austilgen des Ge-schriebenen, Auskratze».
Liturgie tgriech.), 1. die vorgeschrie-bene Einrichtung des öffentliche» Gottes-dienstes; 2. das Kirchengebekblich. — Listurgik . die Lehre der Einrichtung desöffentliche» Gottesdienstes, Kirchendienst-lehr«. — liturgisch, alles, was zumäußerlichen Gottesdienste gehört, als Ge-betsformel» , n. s. w. . kirchendienstlich,kirchengebräuchlich ic.
livide, livid (lat.), I. bleifarbig,bläulich; schwär,gelb; 2. mißgünstig, nei-disch. — Haiivkw. Lividitat-
Livre (franz. sprich : Liwer, vom lat.lii>i-i>, ein Pfund), eine Rechnnngemnnzsin Frankreich, deren 5 auf einen Laubiha-, ler geben; oder 20 Sons l§u ; soviel alsFranc, Franke. — Livre Sterling,siehe Sterling.
Livree lfranz.), die Kleidung, die einHerr seine Bedienten trage» laßt, von be-sonderer Farbe und Aufschlagen, Diener-tracht.
Livret tfranz. sprich: Liwreh), 1.Büchlein; 2. die Anzahl von >5 Karten,welche die Pharaospieler in den Handenhaben.
Lixiviation <lat.), Auslauzung.
Lizenz, siebe Licenz-
LIanos (sprich: Lianos). uncrmeß.liche baumlose Ebene» in Südamerika.
I-oc» >i-»ric» tlat.), classische Stellen,besonders biblische Hauptspruche. Beweis-stellen für theologische Lehrsätze. — l-oc»p-iraliki», Parallelstelle», Stellen von glei-chem Inhalte. — l-ori> probanti«, Be-weisstelle».
locnl (lat.), örtlich, den Ort betreffend.
— Das Locnl oder Locnle, Ort, derzu einem geiviffen Zivecke eingerichtete Naum.
— Locnl-Gedächtniß, die Gabe. sichgenau örtlicher Verhältnisse zu erinnern.
— Locnlität, Oertlichkeit, Ortsbetchaf-fenheik. daS Eigenthümliche eines Ortes.
— locnlistren . »ach eines Ortes beson-derer Beschaffenheit und Bedürfniß einrich-te» , anpassen. — Locnbilität , Ortsfa-higkeit.