Mathema.
die Seelenthäligkeitc» mir als Aeußerun-gen des körperliche» Organismus betrachtetwerden- — Materialität, bloße Körper-ltchkeit eines Wesens. — i»»i-rinlit->-, demStoffe oder dem Inhalte na» ldas Gegen-theil von koi-miMler). — Materialrvaa-ren, rohe Waaren anS dem Mineral- undPflanzenreiche, als: Spezercien, Gewürze,Farben, u. s. >v. — materialisiren,verkörpern. — materiiren, t. eigentlich:zimmern; 2. kitnflltche Arbeit machen; be-sonders bei den Handwerkern, das Meister-stück verfertigen. — Matcriirer, derVersertiger eines Meisterstückes. — l(kka-terienmeister, der bei Verferkignng desMeisterstückes anwesende Junnngsmeister,
Mathema sgciech,), ein Satz aus derGrößenlehre. — Mathematik , Ma-thesis, die Größenlehre, Wissenschaft derGröße» ; Lehre von der Ausmessung derKörpergrößen. — Münde,',,' p»,:>, die reineMathematik, welche die Größen an stehbetrachtet, ohne Rücksicht auf Materie undGestalt, Zu dieser Wissenschaft gehört dieArithmetik (Rechenkunst) und die Geo-metrie < Ansmessnngsknnst), — dlaikesi,sppiican, , die angewandte Mathe-matik, welche die Größen mit Rücksichtauf Materie und Gestalt und auf ihre Ei-genschaften betrachtet, und die Lehre» derreinen Mathematik auf die wirklich vor-handene» Körper anwendet. Zu dieser Wis-senschaft gehört die Statik, Mechanik, Op-tik, Astronomie, mathematische Chronologie,mathematische Geographie, Gnomonik, Nau-tik , bürgerliche Baukunst , Kriegs - undSchiffbauknnst, — Mathematiker, einer,der die Mathematik versteht, lehrt, anS-übt. — mathematisch , zur Größenlehregehörig, — mathematische Geogra-phie , stehe Geographie. — mathe-matisch gewiß unumstößlich gewiß, weildie Mathematik alle ihre Lehrsätze auf voll-kommene , in die Auge» fallende Gewißheitgründet,
Mntill. >»z>i» -franz. sprich: Mah-täug — wohl z» unterscheide» von in.iN»,Morgen, auch Morgenrock —1, Schäfer-,Fleischerhund; 2. Lümmel, boshafter Kerl.
Matines (franz, sprich: Matihn'),Fruhmckte,
M atrazze, (ikal- v. deutschen Matte),Haarunierbett, ei» mit Pferd- oder Kalbs-
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haaren ausgestopftes und durchnähekes Un-terbett.
Matricidium slat.), Muttermord.
Matrikel, Matricul (lat.l, i Ein-schreibebuch, ein Register, Namensverzeich-uiß von Personen einer Classe, oder vonden Mitglieder» einer Gesellschaft, z. E-Studenten-, Pfarr- oder Kircheumatrikel;2. das Eiiischreibzeugniß, der Anfnabme-schei» (der Studenten), — Reichs-Ma<trikel, Verzeichnis aller Reichsstande undder vo» ihiien zu leistenden Beitrage. —Matrikular - Anschlag, das, was eindencscher Reichsstand, vermöge der Reichs-matrikel, z» deii allgemeinen Bedürfnisse»des Reichs beizutragen hat. — matricu«liren, einschreiben, verzeichnen, ins Ver-zeichnis! setzen,
Matrimonialien (lak-), Ehesachen.Matrimonial Gericht, Ehegericht. —Matrimonial-Eodex, Gesetzbuch, >vor-nach die Richter in Ehesachen zu sprechenhabe». — Matrimonium, Ehe. —matrislren, »ach der Mutter arte», ihrgleichen,
inotrie (lat.), die Gebärmutter. — Ma-trize, t. Gieß-, Schriftmukker, kupferneForm, worin die Schriftgießec die Buch-'stabii, gieße» ; 2, Hauptstempel in decMiinze,Prägstock; 3, Muttermal?, Mutrergewicht,oder Mutterelle, Hauptmaß, woruach dieübrige» alle gemacht werden müssen.
Matrone <lat->, eine angesehene Frauoder Wittwe vo» reiferm Alter, ehrwürdigealte Frau.
Matrose, Bootsmann , Bootsknecht.
Matt, sieh« Schachmatt- — mat«tiren, matt, glanzlos, unpolirt lassen(Silber, Gold).
Maturation llat,), t. die Zeitigung,das Reifwerde» ; 2. Beschleunigung, —maturircn , >. reif machen, zeitigen;2, befördern, beschleunigen. — Maturi-tät , Reife, — Maturitäts-Examen,Prüfung, ob ei» Schüler reif sei. — Ma»turitäts - Zeugniß , Zeugniß, daß erwirklich die nöthige» Kenntnisse besitzt.
Matutine slat.), die Fruhmette.
Mauschel (eigentlich Herr), schimpf-liche Benennung der Juden.