312 Mausoleum.
Mausoleum (griech.), das da» deeKönigin Artemisia den Karien ihrem Ge-mahl Mausolns errichtete Denkmal, tvel- !.ches unter die sieben Wunderiverke der Weltgezahlt wurde; überhaupt jedes prächtigeGrabmal, Ehreudenkmal.
>n.,„s?a>ie (franz. sprich: mossad), ab-geschmackt , widerlich, tölpisch.
„wiiviiis-pl.iisnm (franz. sprich : molvähpläsang), ein alberner, elender Spaß-macher oder Witzling.
Mavors, der Kriegesgott, siehe Mars-
— Mavorssohne. ausgezeichnete Krie-ger, Helden, — mavortisch, sehr krie-gerisch-
Maxdor (franz.), eine baicrische Gold-münze, am Werth 7 st. 20 kr, (rbeiu.),mit dem Brnstbilde des Kurfürsie» Mari-milian Joseph.
Maxillen (lat,), Kinnbacken, Kiefer».
— maxillar, zur Kinnlade gehörig-
Maxima (lat.), die Kroßnote, dielängsie Note von 8 Schlägen oder ganzenTacten, in älter» musikalischen Stücken.
Maxime (franz- vom lat,), eine allge-meine Regel des Verhaltens, Grundsatz,selbsigewahlte Maßregel, Bestimmnngsgrnndfür alle Handlungen.
Maximum (lat.i, 1. das Höchste oderGrößte, die größte Menge; 2. der höchstePreis; im Gegensatze des Minimum,des Geringsten, — maximiren, ans'sHöchste steigen lassen,
Matzen, Mazze» (bebr-1, k. unge-säuerte Osterknckien der Juden; 2, dieMatze, Mazze, war ehemals in Wallisein in Gestalt eines Menschenanilitzes ge-schnitzter . mit Dornen und Gesträuch um-gebener Kolben, den man an einen Baumbefestigte, und der als Bild des Leidens undzur Aufforderung, dem Urheber desselben,dem Unterdrücker, entgegenzutreten undRache zu nehmen, dienie.
mazeriven, siehe macerire».
Mazette, siehe Massette.
»i,-a (lat.), meines Gedenkens-
Mechanik (griech.), derjenige Theilder angewandten Mathematik, welcher vonder Bewegnng der Körper, und der, Be-dingungen unv Mitteln, welche dieselbehervorbringen, den Werkzeugen, welch« sie
Mediävisten.
bewirken und befördern, als: Hebel, Rolle,Rad, Welle. Keil. Schrauben u- s. w.
! handelt, die Bewegungslehre, Triebwerks-lehre, Maschinenlehre- Vergleiche: Sta-tik , Hydrostatik, Dynamik, Hydrodyna-mik. Aerostatik, Hydraulik, n. s. iv. —Mechaniker , Mechaniküs, ein Ken-»er der Bewegungslehre; ein Triebwerk-meister , Maschinenmacher, Gerüstknnstler;ein Künstler, der sich mit Verfertigungmathematischer und physikalischer Instru-mente beschäftigt. — mechanisch. >. waszur Mechanik gehört; 2. nach Art einerMaschine, maschinenmäßig, bandwerksmä-ßig, z. B- etwas mechanisch verrichten,betreiben, eS geläufig, aber einer Maschinegleich verrichten. — Mechanismus, derBan, die innere Einrichtung, die mecha-nische Zusammensetzung zur Erziclnng dieseroder jener Bewegnng einer Maschine; über-Haupt die Arä und Weise, wie eine mecha-nische Ursache ihre Wirkung hervorbringt.
Mechanograxhlkum, Schreibma-schine; ZeichnnngSmaschine. — Mechano-gxapbik, Malerei durch künstliche Vor-richtnngen.
„xü'K.iut, „«schaut (franz. sprich: me-sst) an g), böse, bösartig boshaft; häßlich.
Mecompte (franz.), Rechnnngsfchler.
Meconium, Mekonion (griech.),KindSprch, erster zaber schleimiger Unrast)bei ncngebornen Kinder».
Medaille (franz- sprich: Medailie>,Schaumünze, Denkmünze zum Andenkenan irgend einen besondern Vorfall, oderan «ine ausgezeichnete Person. — Me-daillon (sprich: Medalljong), t. eineSchau- oder Denkmünze, die größer alsgewöbnlich ist; 2. ein kleines Miniatnrge-malde. ein Rundbild, dergleichen die Damenzuweilen am Halse tragen. — Medail-leur (sprich : Medalljör >. ein Künst-ler , der die Stempel zu den Medaillenschneidet und diese prägt; Pekschierstechec,Stempelschneider.
Medca, eine in der alten Mythologieberühmte Zauberin, die aus Rachsucht ihreeigenen mit Ja so» erzeugten Kinder er-mordete.
»iräe.-uina Willy» (ital.), (Musik), imnämlichen Zeitmaße.
Mediävisten (lat.). Menschen, beson-ders Schriftsteller des Mittelaliecö.